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Sparschwein auf Heizung

Heizen

Richtig Heizen: Das gilt es zu beachten

Für viele ist das eigene Zuhause der schönste Ort, besonders an kalten Wintertagen: Behaglich, gemütlich, sicher und warm. Doch beim Gedanken an die nächste Heizkostenabrechnung wird die Freude schnell getrübt. Denn ganz gleich ob Gas, Öl oder Fernwärme: Heizen ist teuer. Allein 70 Prozent des Jahresenergieverbrauchs entfallen auf die Heizung – und das nur in der Heizperiode von Oktober bis Ende April. 

Mit ein paar Tricks und einfachen Hilfsmitteln lässt sich aber eine beträchtliche Menge an Heizenergie sparen. Denn richtig Heizen heißt im Prinzip: Energie bestmöglich nutzen und die Wärme so gut es geht im Raum halten.

Wer richtig und mit Köpfchen heizt, spart im Jahr viel Geld und schont die Umwelt. Denn laut Umweltbundesamt entfallen rund 60 Prozent des CO2-Ausstoßes allein auf das Heizen. Heizenergie sinnvoll und effizient einzusetzen lohnt sich also doppelt. Doch wie lässt sich Heizenergie sparen, ohne zu frieren?

1. Die richtige Temperatur kennen

Ist es draußen kalt, werden die Thermostate oft voll aufgedreht. Allein das ist bereits ein kostspieliger Irrtum. Denn wird das Thermostat ganz aufgedreht, wird es nicht schneller warm – die Heizung heizt nur länger und das kostet Energie. Je nach eingebautem Thermostat lässt sich die Raumtemperatur anhand von fünf Strich-Kennzeichnungen steuern.

Das Sternchen bedeutet eine angestrebte Raumtemperatur von 5 Grad und dient lediglich dem Frostschutz. Stufe 3 bedeutet eine durchschnittliche Raumtemperatur von 20 Grad, was für Wohn- und Kinderzimmer empfohlen wird. Das Bad darf mit Stufe 4 und 24 Grad ruhig etwas wärmer sein, wohingegen das Schlafzimmer mit 16 bis 17 Grad auf Stufe zwei auskommt. Auch die Küche muss nicht sehr stark beheizt werden, denn hier heizen Kühlschrank und Herd durch ihre Abwärme mit.

Selten genutzte Räume sollten im Winter nur grundbeheizt werden, damit sich keine Feuchtigkeit sammelt, durch die Schimmel entstehen könnte. Grundsätzlich sollte die Raumtemperatur bei äußeren Minustemperaturen nicht unter 15 Grad fallen.

Dafür stehen die Zahlen & Symbole

Ziffer 1 = ca. 12°        Ziffer 2 = ca. 16°
Ziffer 3 = ca. 20°        Ziffer 4 = ca. 24°
Ziffer 5 = ca. 28°       

Schneeflocke = Frostschutz, ca. 5°
Mond = Nachtabsenkung, ca. 14°
Sonne = Grundeinstellung, ca. 20°

Thermostat an Heizkörper mit Infokasten

2. Heizung richtig einstellen

Meldet der Temperaturfühler am Thermostat, dass die gewünschte Temperatur erreicht ist, schaltet er die Heizleistung ab – bei voll aufgedrehtem Thermostat heißt das, dass dies erst bei einer Raumtemperatur von etwa 28 Grad erfolgt. Die Heizung benötigt demnach viel Energie, um auf diese Temperatur zu kommen. Entweicht Wärme in Nebenräume oder nach außen, bleibt die Heizleistung auf einem konstant energieintensiven Niveau. Wird das Thermostat hingegen von vornherein auf eine mittlere Stufe eingestellt, wird der Raum genauso schnell erwärmt, das jedoch mit weniger Energiebedarf.

Ob das Wohnzimmer 20 oder 21 Grad warm ist, dürfte für die meisten Menschen keinen spürbaren Unterschied machen. Für den Energieverbrauch hingegen schon. Denn allein das Senken der Raumtemperatur um 1 Grad spart durchschnittlich rund sechs Prozent an Energie. 

3. Kosten sparen mit programmierbaren Thermostaten

Herkömmliche analoge Thermostate geben über die Strich-Kennzeichnung nur grobe Temperatur-Richtwerte. Eine wirklich gradgenaue Einstellung ist damit kaum möglich. Wer die Raumtemperatur besser kontrollieren und dabei noch Energie sparen möchte, sollte auf digitale Thermostate umsteigen. Diese lassen sich einfach gegen alte Thermostate austauschen und auf vorhandene Heizkörper aufsetzen.

Digitale, programmierbare Thermostate besitzen gleich mehrere Vorteile: Die Raumtemperatur lässt sich exakt steuern und Heizkurven können individuell programmiert werden. So wird über die Programmierung beispielsweise die Temperatur nachts abgesenkt und zu einem bestimmten Zeitpunkt wieder hochgefahren, sodass es morgens im Bad schön warm ist. Ist tagsüber niemand zuhause, wird die Heizleistung gesenkt und pünktlich zum Feierabend wieder hochgefahren. Mit digitalen Thermostaten und ihren vielfältigen Steuerungsmöglichkeiten können Einsparungen von bis zu 10 Prozent erzielt werden, da wertvolle Heizenergie automatisch nur dann eingesetzt wird, wenn sie wirklich gebraucht wird.

4. Raumwärme halten: Tipps und Tricks

Ist die Heizenergie effizient eingesetzt, geht es an den nächsten Punkt: Die Wärme im Raum zu halten. In gut gedämmten Neubauten oder sanierten Altbauten sorgen Elemente wie Außendämmung sowie Wärmeschutz-Fenster und -Türen für eine effiziente Nutzung der aufgewendeten Heizenergie. In unsanierten Gebäuden aber entweicht viel kostbare Heizwärme durch undichte Fenster und Türen, durch Einfachverglasung und kleine Ritzen im Mauerwerk. Aber auch hier lässt sich mit kleinen Tricks Abhilfe schaffen:

Fensterdichtungen überprüfen. Fensterdichtungen können im Laufe der Jahre porös und damit undicht werden. Selbstklebende Dichtungsbänder sind kostengünstig und sorgen für eine sofortige Verbesserung der Wärmedämmung.

Wärmedämmende Folien hinter den Heizkörpern anbringen. Diese Spezial-Folien sind meist mit einer Aluminiumschicht versehen, welche die Wärme reflektiert und in den Raum ableitet. Es gibt auch Dämmmatten ohne Alubeschichtung sowie überstreichbare Varianten.

Rollläden nachts schließen. Da Fenster durch die Glasflächen weniger isolierende Wirkung besitzen als Wände, sollte man nachts alle Rollläden schließen. Der Rollladen wirkt wie eine zusätzliche Dämmschicht und reduziert die Wärmeverluste um bis zu 20 Prozent. Sind keine Rollladen vorhanden, spart selbst das Zuziehen der Vorhänge für ein paar Prozent an Heizenergie.

Heizkörper nicht zustellen. Damit die Wärme ungehindert in den Raum gelangen kann, sollten Heizkörper immer frei abstrahlen können. Sind Heizkörper durch Möbel, Vorhänge oder Verkleidungen zugestellt, staut sich die Wärme dahinter. Das Resultat: Hohe Heizleistung bei wenig Raumwärme. Auch Thermostate sollten nicht verdeckt sein, da dadurch die Raumtemperaturregelung gestört werden kann.

Heizungen regelmäßig entlüften. Wenn es in der Heizung gluckert oder der Heizkörper nur unregelmäßig warm wird, haben sich Luftblasen im Wasser gebildet. Das Aufheizen funktioniert nicht reibungslos, weshalb mehr Energie aufgewendet werden muss. Mit einem Entlüftungsschlüssel wird das Ventil am Heizkörper geöffnet, sodass die Luft entweichen kann. Aber Vorsicht: Heizkörper dürfen nur in kaltem Zustand entlüftet werden. Sonst besteht Verbrühungsgefahr durch austretendes Wasser.

Räume nie ganz auskühlen lassen. Heizungen im Winter ganz auszustellen, reduziert den Energieverbrauch nicht, es erhöht ihn sogar. Denn kühlen Räume zu stark aus, steigt nicht nur die Schimmelgefahr durch zu hohe Luftfeuchtigkeit – das Wiederaufheizen des Raumes verbraucht weitaus mehr Energie als eine leichte Dauerbeheizung mit einer Grundtemperatur von 15 bis 16 Grad. 

Regelmäßig Stoßlüften. Richtig Heizen heißt auch richtig Lüften. Gekippte Fenster sind wahre Energiefresser: Es erfolgt kein wirklicher Luftaustausch, stattdessen geht viel Heizenergie ungenutzt verloren. Besser ist es, mehrmals am Tag alle Fenster für etwa 10 Minuten weit zu öffnen. Das sogenannte Stoßlüften sorgt für einen kompletten Luftaustausch. Dieser ist nötig, um Schimmelbildung zu verhindern und die Atemluft zu verbessern. Die frische Raumluft heizt sich anschließend besser auf und durch die vorhandene Restwärme ist der Innenraum überraschend schnell wieder warm. Wichtig: Beim Öffnen der Fenster die Heizung ausdrehen. Denn ansonsten reagiert der Temperaturfühler am Thermostat auf die kalte Luft und steigert die Heizleistung.

Zum richtigen Zeitpunkt Temperatur drosseln. Vor dem Zubettgehen drehen viele Menschen die Heizung für die Nacht herunter. Mit dem Herunterregeln des Thermostats versiegt aber nicht gleich die Heizleistung. Zudem ist im Heizkörper Wärme gespeichert. Deshalb sollte man bereits 30 bis 45 Minuten vor dem Zubettgehen die Heizung herunterdrehen. So profitiert man von Restwärme und spart gleich jeden Tag noch ein wenig Energie.

Zimmertüren schließen. Nebenräume mitzuheizen ist nicht effizient. Besser ist es, jeden Raum separat zu heizen und die Wärme durch geschlossene Innentüren in den jeweiligen Zimmern zu halten.

Wer diese Tipps beherzigt, wird aufs Jahr gesehen einiges an Heizkosten sparen können. Natürlich ist das Maß der Kostenersparnis immer abhängig vom persönlichen Heizverhalten und der vorhandenen Bausubstanz. Steigen die Heizkosten zu stark an, sollte man eine neue Heizungsanlage oder Maßnahmen in Betracht ziehen, die die Wärmedämmung verbessern. Dazu gehören neben einer neuen Außendämmung auch wärmedämmende Fenster und Haustüren – eine Investition, die sich hinsichtlich Energieverbrauchskosten spürbar auszahlt und sogar staatlich gefördert wird.

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