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Abschließbarer Fenstergriff

Einbruchschutz

Keine Chance für ungebetene Gäste: Fenster einbruchsicher machen

Laut aktueller Einbruchstatistik sind die Einbruchzahlen zwar rückläufig, bei einer Zahl von mehr als 97.000 verübten Einbrüchen jedoch unverändert hoch.(1)  Der Rückgang ist zum einen auf höhere Strafen, insbesondere aber auf verbesserte Bauteile und Sicherheitsmaßnahmen zurückzuführen. Letztere sind maßgeblich dafür verantwortlich, dass fast die Hälfte aller Einbruchversuche vorzeitig aufgebgeben wird.

Am häufigsten steigen Einbrecher durch Fenster und Fenstertüren ein. Vier von fünf Einbrüchen erfolgen über diesen Weg. Der Grund liegt auf der Hand: Fenster sind vergleichsweise leicht auszuhebeln und Fenstertüren sind im Gegensatz zu Haustüren weniger stabil und gesichert. Um sich effektiv vor Einbruch zu schützen, sollte man sein Augenmerk deshalb vor allem auf Fenster und Fenstertüren legen.

Fenster gegen Einbruch sichern

Um Fenster einbruchsicher zu machen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Bei Neubau oder Sanierung sollten von vornherein moderne, einbruchhemmende Fenster eingeplant werden. Will man Fenster nachträglich sichern, ist es sinnvoll, sich zunächst einen Überblick über den Ist-Zustand der vorhandenen Fenster verschaffen. Denn sind die Fensterrahmen bereits marode, verzogen oder generell stark in die Jahre gekommen, ist ein Fensteraustausch manchmal die bessere Lösung. Oft ist eine Nachrüstung weniger wirtschaftlich, denn auch der nachträgliche Einbau kann kostspielig werden und bietet häufig nicht den gleichen Schutz. Moderne Fenster sind von vornherein einbruchhemmender konstruiert als ältere Modelle und je nach Hersteller bereits standardmäßig mit Sicherheitselementen wie Pilzkopfzapfen oder einbruchhemmenden Beschlägen ausgestattet.

Welche Fenster sind einbruchsicher?

Entscheidet man sich nach reiflicher Überlegung für einen Fensteraustausch, sollte man auf die entsprechenden Widerstandsklassen achten. Diese besagen, wie lange ein Fenster einem Einbruchversuch standhält – denn Zeit ist bei einem Einbruchversuch der entscheidende Faktor. Eine Faustregel besagt, dass Einbrecher ihr Vorhaben aufgeben und die Flucht ergreifen, wenn sie länger als drei Minuten brauchen, um ins Haus zu gelangen. Die Entdeckungsgefahr wird schlichtweg zu groß. Im Privatbereich wird die Widerstandsklasse RC 2 empfohlen. Fenster dieser Klasse wurden darauf geprüft, dass sie Einbruchversuchen mit verschiedenen Werkzeugen etwa drei Minuten widerstehen.

Wie sicher sind Kunststofffenster?

Für den Einbruchschutz ist es nebensächlich, aus welchem Material Fensterrahmen gefertigt sind. Ob Holz-, Aluminium- oder Kunststofffenster: Die Einbruchsicherheit von Fenstern ergibt sich in erster Linie aus der Konstruktion. Auch die Widerstandsklassen gelten gleichermaßen für alle Fenstermaterialien. Kunststofffenster sind in der Regel kostengünstiger und pflegeleichter. Sind Kunststofffenster mit Sicherheitsmerkmalen wie Pilzkopfzapfen und Sicherheitsbeschlägen ausgestattet, bieten sie ein hohes Maß an Sicherheit.

Einbruchschutz nachrüsten

Will man Fenster an Haus und Wohnung nachträglich einbruchsicher machen, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen mechanischen und elektronischen Einbruchschutzmaßnahmen. Mechanische Sicherheitselemente sind zum Beispiel Riegel, abschließbare Fenstergriffe oder Sicherheitsverglasung. 

Unter die elektronischen Maßnahmen fallen Alarmanlagen, Bewegungsmelder oder neuere Smart Home-Komponenten wie zum Beispiel mit einem Alarmsystem gekoppelte Fensterkontakte.

Mechanischer Einbruchschutz

Grundsätzlich bieten mechanische Sicherheitsmaßnahmen den größten Schutz vor Einbruch. Denn diese verhindern, dass überhaupt jemand unerlaubt ins Haus gelangt. Um sich für eine geeignete mechanische Sicherheitsmaßnahme zu entscheiden, sollte man vorher wissen, wie Einbrecher eigentlich arbeiten. Gekippte Fenster lassen sich mit ein wenig Übung leicht öffnen. Herkömmliche Fenster mit gerade geformten Rollzapfen können mit einfachem Werkzeug wie einem Schraubenzieher in Sekundenschnelle aufgehebelt werden.

Sicherheitsverglasung

Eingeschlagen werden Fensterscheiben hingegen selten. Der Grund: Es macht einfach zu viel Lärm. Häufiger kommt noch der sogenannte „Glasdurchgriff“ vor: Dabei wird am Fenstergriff ein kleines Loch in die Scheibe geschlagen, um dadurch den Fenstergriff von innen zu öffnen. Angesichts dessen sollten sich Einbruchschutzmaßnahmen bei Fenstern vorwiegend auf den Fenstergriff und den Rahmen beziehen und erst an letzter Stelle auf die Verglasung. Wer jedoch auf Nummer sicher gehen will, kann sich für eine Sicherheitsverglasung entscheiden. Dabei wird meist sogenanntes Verbundsicherheitsglas (VSG) eingesetzt. Durch eine Polymerfolie zwischen den Scheiben kann das Glas nicht eingeschlagen werden.

Fenstersicherungen gegen Einbruch

Fenster werden mechanisch durch abschließbare Fenstergriffe, Pilzkopfzapfenverriegelung, Fenstergitter oder verschiedene Aufschraubsicherungen gesichert. Alle Elemente können nachträglich eingebaut werden, wobei die Nachrüstung von Pilzkopfzapfen aufwändig ist. Leichter lassen sich abschließbare Fenstergriffe einbauen. Diese sind mit einem Schloss ausgestattet, sodass sie sich nicht ohne weiteres öffnen lassen, selbst bei Durchgriff von außen nicht. Darüber hinaus gibt es für Fenster verschiedene mechanische Sicherungselemente wie Aufschraubsicherungen, Panzerriegel oder Scharnierseitensicherungen, die zuverlässigen Schutz vor unerlaubtem Öffnen bieten. Zudem sind die Sicherungen von außen sichtbar, wodurch Einbrecher von vornherein abgeschreckt sind.

Nachteil dieser Sicherungen ist – wie übrigens bei Fenstergittern auch – dass sie rein optisch oft als störend empfunden werden. Auch wenn Fenstergitter durchaus wirkungsvoll sind, will doch niemand im „Käfig“ sitzen – ein Grund, weshalb Gitter vorwiegend an Kellerfenstern zum Einsatz kommen.

Fenster gegen Aufhebeln sichern

Einen zuverlässigen – und unsichtbaren – Schutz gegen das Aushebeln von Fenstern bieten Pilzkopfzapfen. Durch ihre charakteristische Pilzform verkeilen sie sich mit dem entsprechenden Schließstück im Rahmenprofil, sodass das Fenster nicht ausgehebelt werden kann. Die Nachrüstung von Pilzkopfzapfen ist vergleichsweise aufwändig. Zudem muss – wie bei allen mechanischen Sicherheitsvorkehrungen – der Einbau fachgerecht erfolgen. Denn nur bei richtiger und stabiler Montage ist der Einbruchschutz tatsächlich gewährleistet.

Einbruchschutz durch Rollladen

Ein grundlegender Schutz vor Einbruch ist der Rollladen vor den Fenstern. Er stellt eine zusätzliche Barriere dar und kostet Einbrecher mehr von ihrem wichtigsten Gut: Zeit. Weiterführenden Einbruchschutz bieten herkömmliche Rollladen allerdings nicht, denn ohne Sicherung können sie leicht hochgeschoben werden. Der erste Schritt zu besserem Einbruchschutz ist es, einen elektrisch betriebenen Rollladen zu installieren. Dieser ist nicht nur weitaus komfortabler in der Bedienung, er lässt sich wegen des Motorantriebs auch nicht hochschieben.

Elektronischer Einbruchschutz

Klassischerweise kommt bei elektronischen Einbruchschutzmaßnahmen die Alarmanlage ins Spiel. In heutigen Zeiten gibt es aber weitere Möglichkeiten, durch Vernetzung und Smart Home-Anwendungen für zusätzlichen Schutz zu sorgen. Im Gegensatz zu mechanischen Maßnahmen verhindern elektronische Sicherheitslösungen keinen Einbruch. Sie dienen der Abschreckung und schlagen Alarm, sobald ein Einbruchversuch stattfindet. Aber: Smarte Lösungen, die auf Funk- und Internetbasis vernetzt sind, bieten ein deutliches Plus an Kontrolle.

Fenster elektronisch sichern

Bewegungsmelder verhindern, dass Einbrecher im Schutz der Dunkelheit ans Werk gehen können und über Videokameras können schlecht einsehbare Stellen am Haus im Blick behalten werden. Findet ein Einbruchversuch statt, löst die Videokamera eine Aufzeichnung aus, was der Polizei später wertvolle Hinweise auf den Täter geben kann. Je nach smarter Ausstattung wird gleichzeitig eine Nachricht aufs Handy der Bewohner geschickt oder die Alarmanlage ausgelöst. Eine einfache und effektive elektronische Nachrüstlösung für Fenster sind sogenannte Fensterkontakte. Diese werden direkt im Rahmen des Fensters installiert und registrieren, ob ein Fenster unerlaubt geöffnet wurde. Ist dies der Fall, erfolgt ein Alarm, eine Push-Nachricht aufs Handy oder die Aktivierung anderer Szenarien, die sich individuell einstellen lassen.

Worauf Sie achten sollten

Ob mechanisch oder elektronisch – der wichtigste Einbruchschutz ist und bleibt das eigene Verhalten. Deshalb sollte man einige Verhaltensregeln einhalten, damit es am besten erst gar nicht zu einem Einbruchversuch kommt:

Fenster schließen
Schließen Sie alle Fenster, wenn Sie das Haus verlassen.

Keine Kippstellung
Lassen Sie Fenster in Abwesenheit nicht gekippt, auch nicht oberen Geschossen. Einbrecher dringen mit Leichtigkeit auch über höhere Etagen oder sogar Dachgeschossfenster ins Haus.

Rollladen
Sichern Sie nachts und im Urlaub die Fenster zusätzlich durch Rollladen.

Erreichbarkeit erschweren
Halten Sie Ausschau nach Aufstiegshilfen: Stühle, ein Garagendach oder sogar ein Baum vor dem Fenster sind beliebte Mittel, die Einbrecher zum Aufstieg in obere Etagen gern zu Hilfe nehmen.

Förderungen für Einbruchschutz-Maßnahmen

Ob eigenes Haus oder Mietwohnung: Es ist sinnvoll, insbesondere Fenster möglichst einbruchsicher zu machen. Mieter müssen Maßnahmen mit baulichen Veränderungen mit dem Vermieter absprechen. In der Regel sollte dies aber kein Problem sein, wenn sich alle Maßnahmen wieder abbauen lassen. Für Eigentümer lohnt sich die Investition in Einbruchschutz sogar doppelt. Denn die staatliche KfW-Bank fördert Maßnahmen zum Einbruchschutz und bei Modernisierung durch Fensteraustausch mit Zuschüssen oder zinsgünstigen Krediten.

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