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Graue Markise über dekorierter Terrasse

Sanieren & Renovieren

Terrasse und Balkon in neuem Glanz: 10 Ideen zur Renovierung Ihres Außenbereichs

Endlich ist er da, der Frühling! Und mit ihm steigt die Vorfreude auf viele schönen Stunden auf der heimischen Terrasse oder dem Balkon. Doch bevor es soweit ist, müssen Balkon und Terrasse für den Sommer vorbereitet und die letzten Spuren des Winters beseitigt werden. Ob große Terrasse oder kleiner Stadtbalkon, Renovierung oder Gestaltung: Mit diesen 10 Tipps erstrahlt Ihr Außenbereich in neuem Glanz.

Vorab: Die Planung

Die Temperaturen steigen, die Tage werden länger und die Menschen zieht es ins Freie. Erster Anlaufpunkt ist dabei der persönliche Freisitz in Form von Terrasse, Garten und Balkon. Wie in jedem Jahr hat der Winter aber einige Spuren hinterlassen: Grünspan und Schmutz müssen beseitigt, verblühte Pflanzen entfernt oder gekappt werden, es wird bepflanzt und dekoriert. Vielleicht bedarf es auch der einen oder anderen Renovierungsarbeit, man möchte umgestalten oder die Terrasse endlich zum echten Outdoor-Wohnzimmer umfunktionieren, um sie fast das ganze Jahr durch zu bewohnen. Der Außenbereich birgt unendlich viele Möglichkeiten, deshalb ist es vor jedem Vorhaben wichtig, sich zunächst grundlegende Fragen zu stellen:

Wie soll der Außenbereich genutzt werden? Soll ein gemütlicher Lese-Balkon entstehen oder die Terrasse Platz bieten für die ganze Familie und gesellige Abend mit Freunden?

Wie ist der Außenbereich ausgerichtet? Bei südlich ausgerichteten Terrassen und Balkonen bestehen anderen Anforderungen an Sonnenschutz und Bepflanzung als bei Nord-Ausrichtung mit wenig Sonne.

Ist der Außenbereich grundsätzlich intakt oder müssen vorab Sanierungsarbeiten durchgeführt werden?

Und wer zur Miete wohnt, muss bei jeder baulichen Veränderung an Balkon und Terrasse grundsätzlich eine Genehmigung des Vermieters vorab einholen.

Sind die wichtigsten Fragen geklärt, kann es endlich losgehen mit der Renovierung und Gestaltung des ganz persönlichen Sommer-Wohnzimmers.

1. Neuer Stil gefällig?

Im Sommer werden Balkon und Terrasse zum erweiterten Wohnraum: Vom Frühstück auf der Sonnenterrasse bis zu lauen Sommernächten auf dem Balkon, das Leben spielt sich zum größten Teil draußen ab. Wie jede Einrichtung kommen aber auch Gartenmöbel, Auflagen und Dekoration in die Jahre. Wer den Außenbereich umgestalten möchte, sollte darauf achten, dass der neue Stil nach wie vor zum Haus passt. Denn rein optisch bilden Haus und Freisitz stets eine Einheit. Ansonsten ist der Kreativität keine Grenzen gesetzt, am Ende entscheidet der eigene Geschmack.

Für einen Außenbereich im gemütlichen Landhausstil eignen sich beispielsweise Möbel aus wetterfestem Korbgeflecht. In Kombination mit Blumenkübeln und anderen Elementen aus weiß lasiertem Holz entsteht eine entspannt-gemütliche Atmosphäre. Wer es trendiger mag, kann sich für moderne, geradlinige Terrassenmöbel in dezenten Tönen entscheiden. Für Farbtupfer sorgen auf Wunsch auffällige Polster und Stoffe oder extravagante Dekorationsobjekte. Beliebt ist auch der natürliche Stil mit zum Beispiel unterschiedlichen Stühlen, fließenden Formen und Wiesenblumen auf dem Tisch. Urlaubsatmosphäre kommt mit dem mediterranen Stil ins Haus. Dafür eignen sich Mosaiktische, Terrakottatöpfe und Polster in sanften Erdtönen.

Rote Markise über Lounge auf Terrasse
Hellgraue Markise über Terrasse mit Strandkorb

Welchen Stil Sie auch wählen, achten Sie darauf, dass Mobiliar, Stoffe und Dekoration aufeinander abgestimmt sind und harmonieren.

2. Bodenbelag erneuern

Der Boden prägt das Erscheinungsbild von Terrasse und Balkon maßgeblich. Bei Terrassenfliesen können über den Winter Risse oder andere Frostschäden entstanden sein. Bestehen abgeplatzte Fliesen, sollte man diese unbedingt erneuern lassen, damit keine Feuchtigkeit in den Boden eindringt und diesen womöglich anhebt. Holzböden neigen im Winter zu Grünspan, der sich mit speziellen Reinigungsmitteln entfernen lässt. Darüber hinaus kann die Oberfläche abgeblättert sein, sodass das Holz Farbunterschiede aufweist. In diesen Fällen schafft eine Lasur Abhilfe.

Vielleicht gefällt der vorhandene Boden aber auch einfach nicht mehr und es ist Zeit für einen neuen Belag auf Terrasse oder Balkon. Zur Auswahl stehen in der Regel Fliesen, Holz oder Naturstein. Holz vermittelt ein warmes, gemütliches Flair und kann auch gut auf Balkonen eingesetzt werden. Allerdings ist zu beachten, dass Holz vergleichsweise pflegeintensiv ist. Auch kann es im Winter leicht rutschig werden.

Bei Fliesen und Naturstein sollte man darauf achten, dass das Material witterungsbeständig, pflegeleicht und trittsicher ist. Auch die Rutschfestigkeit des Materials ist wichtig, damit die Terrasse nach einem Regenguss nicht zu glatt wird. Rein optisch bieten Fiesen und Naturstein eine enorm große Auswahl, sodass für jeden Stil und Geschmack das passende Design zu finden ist. Wichtig bei einer Erneuerung des Bodenbelags ist immer die professionelle Verlegung. Diese gewährleistet nicht nur eine ideale Optik, insbesondere wenn Muster verlegt werden sollen, sondern auch die fachgerechte und sichere Montage auf dem Untergrund.

3. Effektiv und schön: Sonnenschutz

Kein Sommergenuss ohne Sonnenschutz. Denn bei immer heißer werdenden Sommern ist ein effektiver Sonnenschutz unverzichtbar, will man die Stunden im Freien tatsächlich genießen können.

Bei Terrassen kommen in der Regel Markisen zum Einsatz. Aus gutem Grund: Eine Markise ist im Gegensatz zu Sonnenschirmen in der Lage, einen größeren Bereich durchgehend zu verschatten. Zudem lässt sich eine Markise komfortabel handhaben. Sie sorgt darüber hinaus für eine wohnliche Atmosphäre, schützt vor leichten Regenschauern und klimatisiert nicht nur den Außenbereich, sondern auch die angrenzenden Innenräume.

Offene Markisen können im Gegensatz zu Kassettenmarkisen über die Winterzeit verschmutzen, sodass sie vor dem Sommer einer Reinigung unterzogen werden sollten. Durch die ungeschützte exponierte Lage von offenen Markisenmodellen kann es bei älteren oder minderwertigen Markisen auch zu Schäden am Tuch kommen, es wird porös oder die Farbe ist verblasst. Bei größeren oder elementaren Schäden kann eine Markise ihre ursprünglichen Funktionen nicht mehr vollständig erfüllen, sodass eine neue Markise in Betracht gezogen werden sollte. Wichtig bei der Auswahl ist die Qualität der Markise, sowohl in Konstruktion und Material als auch bei der Verarbeitung des Markisentuchs.

Bei hochwertigen Markisen wie von HEIM & HAUS wird das Tuch durch stabile Gelenkarme auf Spannung gebracht, es hängt nicht durch und die Mechanik funktioniert zuverlässig, leichtläufig und nahezu geräuschlos. Ein hochwertiges Markisentuch erkennt man auch an der Art der Färbung: Über die Methode der Spinndüsenfärbung, wie sie auch für Stoffe von HEIM & HAUS eingesetzt wird, behält des Markisentuch dauerhaft Farbe und Leuchtkraft. Dies wird auch als Farbechtheit bezeichnet. Hinzu kommen UV-Beständigkeit, eine wetterbeständige Imprägnierung sowie eine große Auswahl an Farben und Designs.

Markisen eignen sich übrigens auch für Balkone: Besonders kompakt konstruierte Markisen in für Balkone geeigneten Abmessungen lassen sich ohne Probleme an der Hauswand montieren. Selbst für Loggien gibt es passende Markisenmodelle wie zum Beispiel die Compact-Markise von HEIM & HAUS, die sich mittels einer ausgeklügelten Montagekonstruktion auch unter Überdachungen befestigen lässt. Für die Beschattung größerer Terrassenflächen werden hingegen Pergolamarkise genutzt, da diese vorne abgestützt werden und so auch größere Ausfalltiefen möglich sind.

4. Sichtschutz und Privatsphäre

Besonders in eng bebauten Gebieten oder Mietshäusern kann die Nähe zum Nachbarn manchmal größer sein als erwünscht. Für mehr Privatsphäre und einen nicht einsehbaren Platz an der Sonne gibt es verschiedene Sichtschutzmöglichkeiten. Oft kommen fest installierte Sichtschutzelemente wie zum Beispiel Zäune oder Mauern zum Einsatz. Diese verhindern zwar neugierige Blicke, können aber auch Sonnenlicht abhalten oder vor allem bei kleineren Terrassen und Balkonen beengend wirken, da sie die Fläche optisch zusätzlich verkleinern. Auch Pflanzen bieten unter Umständen einen geeigneten Sichtschutz, wobei sie aber eine gewisse Höhe und Dichte benötigen, um wirklichen Sichtschutz zu ermöglichen.

Eine besonders praktische Alternative ist die sogenannte Seitenmarkise. Denn sie bietet perfekten Sicht- und Sonnenschutz und das flexibel einsetzbar, ganz nach Belieben und Sonnenstand. Eine Seitenmarkise wird in einer dezenten Kassette an der Hauswand angebracht und lässt sich stufenlos ausfahren. Damit bieten Seitenmarkisen optimalen Sichtschutz und verhindern zudem seitliche Sonneneinstrahlung. Seitenmarkisen sind übrigens auch sehr gut für Balkone geeignet.

5. Schutz vor Wind und Wetter: Terrassenüberdachung

Eine Markise schützt vor Sonneneinstrahlung und hält in der Regel auch einem leichten Schauer stand. Als tatsächlicher Regenschutz ist eine Markise aber nicht konstruiert. Wer die Terrasse als erweiterten Wohnraum nutzen möchte, sollte sich deshalb für ein Terrassendach entscheiden. In der Regel sind Terrassendächer mit einer transparenten Glaseindeckung ausgestattet, sodass die Terrasse von Sonnen- und Tageslicht durchflutet bleibt. Auch das beliebte „Freiluft-Gefühl“ bleibt durch die filigrane Konstruktion und das durchsichtige Dach bestehen. Mit einer Terrassenüberdachung ist die Terrasse inklusive Möbel und Polster zuverlässig vor Regen und Witterungseinflüssen geschützt. Das Dach sorgt für eine wohnliche Atmosphäre und verlängert die Freiluftsaison durch den Wetterschutz um viele Wochen im Jahr.

Wer sich für ein Terrassendach entscheidet, sollte aber keinesfalls den Sonnenschutz vergessen. Damit sich der Bereich unter der Überdachung im Sommer nicht zu stark aufheizt, gibt es passende Wintergartenmarkisen, die optimal mit der Terrassenüberdachung kombiniert werden können. Auch seitlich oder frontal lässt sich ein Terrassendach je nach Anforderungen mit Sicht- und Sonnenschutz ausstatten. Um vor Wind oder seitlich einfallendem Regen geschützt zu sein, können flexible Schiebelemente an den Seiten des Terrassendachs montiert werden.

Geht es vorwiegend um Sicht- und Sonnenschutz bieten Seitenmarkisen oder frontal am Terrassendach befestigte ZipScreens Schutz vor tiefstehender Sonne und neugierigen Blicken. Ein Terrassendach bietet für Freiluft-Liebhabern zahlreiche Möglichkeiten, die Terrasse als eigenständigen Wohnraum noch besser zu nutzen – unabhängig von Wind und Wetter.

6. Praktisch und stimmungsvoll: Beleuchtung

Wer Balkon und Terrasse renovieren möchte, sollte die Beleuchtung nicht vergessen. Auch wenn Kerzen und Windlichter an einem Sommerabend eine romantische Atmosphäre schaffen, sind sie doch bei Wind oder dem gemeinsamen Abendessen mit der Familie eher unpraktisch.

Um Terrasse und Balkon vollumfänglich zu nutzen, braucht es Licht. Mit den Möglichkeiten der sparsamen und langlebigen LED-Beleuchtung ergeben sich für den Außenbereich vielfältige Möglichkeiten. Angefangen bei transportablem, kabellosen LED-Leuchten über solarbetriebene Stimmungslichter für Garten und Blumenkästen bis hin zu für den Außenbereich geeigneten Beleuchtungssystemen.

Besonders clever ist dabei die Integration der Beleuchtung in die Markisen- oder Terrassendach-Konstruktion. HEIM & HAUS bietet ein spezielles LED-Beleuchtungssystem an, das dezent in die Markisenkonstruktion bzw. in die Sparren des Terrassendachs integriert werden kann.

7. Kleine Terrassen und Balkone

Besonders kleinere Freisitze erfordern eine clevere Gestaltung. Grundsätzlich sollte man kleinere Balkone und Terrassen optisch einheitlich gestalten. Dezente Farbtöne in verschiedenen Abstufungen und einheitliche Materialien sorgen für ein ruhiges Gesamtbild. Damit gewinnt der Bereich optisch an Raum und wirkt in sich harmonischer. Das Mobiliar sollte an die Größe der Fläche angepasst sein, sodass noch genügend Raum für Wege und Bewegungsfreiheit verbleiben. Klapptische und -stühle sorgen für Flexibilität. Auch die Bepflanzung sollte nicht zu üppig ausfallen. Gemütlichkeit und optische Farbtupfer entstehen durch Deko und Accessoires.

8. Große Terrassen

So schön eine großzügig bemessene Freifläche auch ist, leider mangelt es häufig an Gemütlichkeit. Ein großer Tisch und entsprechend viele Stühle sind vielleicht praktisch, schaffen aber wenig Atmosphäre. Große Terrassen werden wohnlicher, indem man sie in Zonen unterteilt.

So muss der große Esstisch zum Beispiel gar nicht in der Mitte der Terrasse stehen, stattdessen entsteht am Rand eine Art Essbereich, der durch Bänke oder Kübelpflanzen vom Rest der Terrasse abgeteilt ist. Andere Zonen lassen sich mit Loungemöbeln oder locker positionierten Sesseln formen. Je nach Größe bietet sich vielleicht noch ein Liegebereich an oder eine Outdoorküche. Am besten plant man die einzelnen Zonen im Vorfeld auf dem Papier. Die verschiedenen Bereiche können je nach Geschmack nahtlos ineinander übergehen oder auch durch Pflanzkübel oder Kleinmöbel optisch abgeteilt werden. Auch wenn grundsätzlich alles zueinander und zum Stil des Hauses passen sollte, dürfen die Zonen in sich unterschiedlich gestaltet sein. Es können zum Beispiel verschiedene Farbtöne dominieren oder auch diverse Stile: Während die Lounge-Ecke modern und geradlinig wirkt, kann die Leseecke durchaus im gemütlichen Landhaus-Stil gestaltet sein. Sind die Kontraste nicht zu stark, werden die einzelnen Zonen damit auch stilistisch abgegrenzt, sodass die große Terrasse einladend, wohnlich und in sich harmonisch wirkt.

9. Das Spiel mit Farben

Ob bunt oder dezent, die farbliche Gestaltung des Außenbereichs ist in erster Linie eine Frage des eigenen Geschmacks. Trotzdem sollte man sich nicht nur vom persönlichen Faible leiten lassen, denn zu viele Farben wirken unruhig und disharmonisch, eine zu einheitliche Optik hingegen kühl und ungemütlich. Empfehlenswert ist es, Mobiliar, Stoffe und Polster eher dezent zu halten. Zurückhaltende Erdfarben sowie klassische Töne wie Grau, Beige oder Dunkelbraun sind zeitlos, sie fügen sich in jede Umgebung ein und sind auch in einigen Jahren noch modern. Eine dezente Grundmöblierung besitzt zudem den Vorteil, dass sich mit Dekoration, Accessoires und auch Pflanzen ausgiebig spielen lässt und farbenfrohe Akzente gesetzt werden können.

So bildet die farblich zurückhaltende Umgebung einen ruhigen Hintergrund für wechselnde Gestaltungsideen. In einem Jahr lassen sich damit Farbtupfer in Trendfarben setzen, im darauffolgenden Jahr rückt womöglich die prächtig-bunte Pflanzenpracht in den Vordergrund.

10. Für jeden das Richtige: Individuelle Extras

Je Größe und Stil von Terrasse und Balkon sowie funktionalen Anforderungen lassen sich Freiflächen durch clevere Extras individuell optimieren. Wer ein sanftes Plätschern mag, kann mit Zierbrunnen oder Wasserläufen im Garten eine besondere Atmosphäre schaffen. Dekoration sowie stimmungsvolle Beleuchtung runden die Terrassen- und Balkongestaltung individuell ab. Wessen Terrasse sich in einer Windschneise befindet, kann durch den Einsatz von Seitenschiebelementen für effektiven Schutz sorgen. Verschattung und Sichtschutz in einem bieten seitlich montierte Seiten- oder Senkrechtmarkisen. Auch ein eigenständiger Freisitz im Garten kann für Abwechslung und noch längeren Sonnengenuss sorgen.

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