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Sicherheit & Einbruchschutz

Sicher zuhause: Am 28.10 ist Tag des Einbruchschutzes

Die meisten Menschen fühlen sich in ihren eigenen vier Wänden sicher – und das ist gut so. Umso größer jedoch der Schock, wenn Fremde sich im eigenen Zuhause zu schaffen gemacht haben. Denn neben dem materiellen Schaden kann ein Einbruch für die Bewohner auch erhebliche psychische Folgen haben – das Sicherheitsgefühl muss mühsam erst wieder aufgebaut werden. Um die Bevölkerung für dieses Thema zu sensibilisieren wurde der Tag des Einbruchschutzes ins Leben gerufen.

Tag des Einbruchschutzes

Heute gibt es eine Vielzahl wirksamer Maßnahmen, das eigene Haus oder die eigene Wohnung vor Einbrechern zu schützen. Um die Öffentlichkeit über die vielfältigen Möglichkeiten des Einbruchschutzes zu informieren und zu den Gefahren von Einbruch und Diebstahl zu sensibilisieren, hat die Polizei gemeinsam mit Kooperationspartnern aus der Versicherungswirtschaft, den Industrieverbänden und Errichterfirmen den „Tag des Einbruchschutzes“ ins Leben gerufen. Als Teil der Kampagne „K-Einbruch“, zu der auch Social Media-Aktivitäten, eigene Youtube-Spots und die Website www.k-einbruch.de gehören, findet der Tag des Einbruchschutzes jährlich am Tag der Zeitumstellung auf die Winterzeit statt. So auch in diesem Jahr: Am 28.10. informieren örtliche Polizeidienststellen und Partner der Kampagne mit Aktionen und Informationsveranstaltungen über Einbruchschutz und zeigen, wie Bewohner ihr Haus sicherer machen können. Als Hersteller von hochwertigen Sicherheits-Haustüren und Fenstern unterstützt HEIM & HAUS die Initiative und ist im Herstellerverzeichnis der der Initiative „K-Einbruch“ für geprüfte und zertifizierte einbruchhemmende Produkte gelistet.

Am 28.10 ist der Tag des Einbruchschutzes
Zahlen und Fakten

„Mir passiert das nicht“ oder „Bei uns gibt’s doch nichts zu holen“ sind häufige Aussagen, wenn Menschen auf das Thema Einbruchschutz angesprochen werden. Die polizeilichen Statistiken sprechen hingegen eine andere Sprache: So werden Einbrecher tatsächlich weniger von der erhofften Beute angezogen. Stattdessen fällt die Wahl meist auf das Objekt, in das leichter und schneller einzudringen ist. Und das sogar meist am helllichten Tag, wenn die Bewohner außer Haus sind.
Die gute Nachricht: Im vergangenen Jahr wurden weniger Wohnungseinbrüche verübt als noch 2016. Gleichzeitig stieg die Zahl der Einbruchsversuche, also der gescheiterten Einbrüche, 2017 weiter an. Rund 45 Prozent aller Einbruchsversuche scheiterten, was Fachleute auf die verbesserten sicherungstechnischen Maßnahmen zurückführen. Denn je besser die Einbruchschutzvorrichtungen, desto schwerer ist es für Einbrecher, sich Zugang zu verschaffen. Auch der Zeitfaktor spielt eine entscheidende Rolle: Denn je länger Einbrecher brauchen, um ins Haus zu gelangen, desto größer das Entdeckungsrisiko, weshalb offenbar viele Einbruchversuche an gut gesicherten Objekten vorzeitig abgebrochen werden. Der zusätzliche Schutz von Haus und Wohnung zeigt also ganz konkrete Wirkung.

Wie schütze ich mein Zuhause?

Einbruchschutz – aber wie?

Die klassischen „Einfallstore“ für Einbrecher an Haus und Wohnung sind Fenster und Türen. Herkömmliche Fenster lassen sich leicht aushebeln, Rollladen hochschieben, Glas einschlagen, Türschlösser aufbrechen. Deshalb sind es besonders diese Bereiche, die gezielt gesichert werden sollten. Grundsätzlich kommt es immer auf die sinnvolle Kombination der Einbruchschutzmaßnahmen an: So bieten abschließbare Fenstergriffe oder ein einbruchhemmendes Glas wenig Schutz, wenn sich die Fenster aushebeln lassen – und dies gelingt professionellen Einbrechern bereits in weniger als 15 Sekunden. Auch der Einbau einbruchhemmender Schlösser in Türen ist zwar grundsätzlich sinnvoll, aber leider auch wenig wirksam, wenn die Haustür selbst veraltet ist. Welche Sicherheitsoptionen im Einzelfall Sinn ergeben, dazu stehen Polizei und Kampagnenpartner unter anderem am Tag des Einbruchschutzes am 28.10. in den Beratungsstellen und an den Aktionsständen Rede und Antwort. Beratungsstellen in Ihrer Nähe finden Sie unter www.k-einbruch.de

Einbruchhemmende Fenster und Dachfenster

Fenster sind an Haus und Fassade traditionell die Schwachstellen in punkto Einbruchschutz. Denn im Gegensatz zu Haus- und Terrassentüren sind Fenster leichter, unauffälliger und mit weniger Aufwand zu überwinden. Bei Neubau oder Sanierung sollten daher sogenannte einbruchhemmende Fenster zum Einsatz kommen. Diese sind hinsichtlich Profil, Beschlägen und Glasanbindung so konstruiert, dass sie Einbruchsversuchen größeren Widerstand entgegensetzen. Wie andere Bauelemente auch sind einbruchhemmende Fenster in sechs Widerstandsklassen („resistance class“, kurz RC) unterteilt, welche unterschiedliche Sicherheitsanforderungen definieren – je höher die Klasse, desto einbruchsicherer das Fenster. Wichtig für die Sicherheit von Fenstern sind neben Konstruktion, Beschlägen und Glaseinfassung auch Aspekte wie Sicherheitsschließbleche, aufhebelsichere Pilzkopfschließbolzen und eine feste Verankerung des Fensters im Mauerwerk. Einen Sonderfall stellen Dachfenster dar. In der Regel scheuen Diebe einen aufwändigen Einbruchversuch über das Dach. Sollten jedoch „Aufstiegshilfen“ in Form von vorgelagerten Garagen, Anbauten oder gar großen Bäumen das Dachfenster erreichbar machen, ist es dringend angeraten, diese zu sichern. Dachfenster werden in der Regel aufgehebelt, wobei ein einbruchhemmendes Modell bereits großen Widerstand entgegensetzt. Neben einem sicheren Schließsystem erschweren auf Dachfensterrollladen einen Einbruch erheblich –angenehme Nebeneffekte wie Beschattung und Verdunklung inklusive.

Einbruchhemmendes Fenster
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Haustüren und Garagentore

Da eine Nachrüstung von Sicherungsmaßnahmen bei Garagentoren und Haustüren meist schwierig und aufwändig ist, sollte bei veralteten Haustüren über einen Austausch nachgedacht werden. Einbruchhemmende Haustüren nach DIN EN 1627 mit mindestens Widerstandsklasse RC 1 bieten einen guten Schutz, da sie umfangreich geprüft und gezielt sicherheitstechnisch konstruiert sind. Garagentore lassen sich konstruktionsbedingt kaum einbruchsicher nachrüsten. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, kann sich für den Austausch und eine geprüfte einbruchhemmende Torkonstruktion entscheiden. In diesem Zusammenhang sollte auch die Verbindungstür zwischen Garage und Wohnhaus nicht unerwähnt bleiben. Denn diese Türen sind nicht auf Einbruchschutz ausgelegt. Meist handelt es sich um Stahl- oder Brandschutztüren, die an sich keine einbruchhemmende Wirkung aufweisen. Diese lassen sich zwar mit Riegeln schützen, doch es müssen Vorschriften beachtet werden: Meist dürfen bei Brandschutztüren im Nachhinein gar keine Änderungen vorgenommen werden.

Garagentore sind einbruchhemend
Die Anwesenheitssiumulation erhöht den Einbruchschutz
Anwesenheitssimulation mit Smart Home-Systemen

Laut polizeilicher Einschätzung bieten mechanische Sicherheitsvorkehrungen nach wie vor den besten Einbruchschutz. Doch moderne Smart Home-Einrichtungen bieten vielfältige Möglichkeiten des Schutzes. So lassen sich beispielsweise neben Heizung und Beschattung auch Rollladen und Beleuchtung automatisch steuern. Im Sinne der Einbruchprävention ist insbesondere die Möglichkeit der sogenannten „Anwesenheitssimulation“ von Vorteil: Hochsaison für Einbrecher sind neben Herbst und Winter vor allem die Urlaubszeiten. Ist das Haus sichtbar unbewohnt, können sich Diebe ungestört ans Werk machen. Häufig beobachten Einbrecher das avisierte Objekt sogar im Vorfeld, um den besten Zeitpunkt zu bestimmen. Eine intelligente Anwesenheitssimulation sorgt dafür, dass das Haus bewohnt wirkt, selbst wenn Sie längst im Urlaub sind. Über voreingestellte Szenarien aktiviert sich die Beleuchtung zu vorher festgelegten Zeiten, ebenso wie Rollladen oder Markise. Selbst das unregelmäßige Anschalten des TV-Geräts ist möglich, um die Illusion zu perfektionieren. Im Gegensatz zu herkömmlichen Zeitschaltuhren besitzen Smart Home-Systeme den Vorteil, dass sich die Vorgänge auch in unregelmäßigen Abfolgen programmieren lassen – denn schaltet sich das Licht täglich zur gleichen Zeit an und aus, wissen Diebe schnell, dass in Wirklichkeit niemand anwesend ist. Auch sollte der Briefkasten regelmäßig geleert werden, damit die Simulation real wirkt. Bei allem Komfort ist bei digitalen Sicherheitssystemen jedoch immer zu bedenken, dass diese auch durch Fremde „gehackt“ werden können. Eine fachgerechte Montage und ein erhöhtes Sicherheitsniveau sind daher bei digitalen Sicherungen unumgänglich.

Staatliche Förderungen für Einbruchschutz

Die staatliche KfW-Bank fördert Maßnahmen zum Einbruchschutz sowohl bei Neubau und Sanierung als auch bei Bestandsbauten. Darunter fallen Einzelmaßnahmen zum Einbruchschutz sowie Förderungen und Investitionszuschüsse im Rahmen der Programme „Energieeffizient Sanieren“ und „Altersgerecht Umbauen“. Denn selbst kleinere Maßnahmen können bereits große Wirkung zeigen: So fördert die KfW unter anderem den Einbau einbruchhemmender Haustüren und Fenster oder die Installation von Einbruchs- und Überfallmeldeanlagen. Weitere Informationen finden Sie unter www.kfw.de

Förderung von Einbruchschutz der KfW
Was Sie selbst tun können: Verhaltensregeln

Neben sinnvoller Sicherheitstechnik ist das eigene Verhalten ebenso wichtig für einen effektiven Schutz vor Einbruch und Diebstahl. Die Polizei hat einige Verhaltensempfehlungen zusammengestellt, die im Sinne der eigenen Sicherheit beachtet werden sollten:

  • Schließen Sie beim Verlassen des Hauses die Haustür immer ab, statt sie einfach zuzuziehen.
  • Schließen Sie vorher alle Türen und Fenster, auch gekippte Fenster.
  • Vermeiden Sie es, Rollladen tagsüber zu schließen. Dies signalisiert Einbrechern, dass niemand im Haus ist. Schließen Sie alle Rollladen nachts und sichern Sie sie gegebenenfalls mit zusätzlichen Sicherheitsschlössern.
  •  Schließen Sie nachts die Haustür von innen ab. Bei Glastüren sollten Sie niemals den Schlüssel von innen stecken lassen, da er von außen sichtbar ist.
  • Wenn Sie in den Urlaub fahren, bitten Sie Nachbarn oder Freunde, den Briefkasten zu leeren sowie die Rollladen zu bedienen, damit das Haus bewohnt wirkt.
  •  Vermeiden Sie es, Ihren Urlaub auf den sozialen Medien anzukündigen.
  • Bewahren Sie Wertgegenstände in einem sicheren, fest verankerten Tresor auf. Im Idealfall sollten Sie eine Liste Ihrer Wertgegenstände anfertigen und die Wertsachen fotografieren. Sollte es doch zu einem Diebstahl kommen, lässt sich Ihr Eigentum so leichter identifizieren.
  • Vermeiden Sie die Anbringung von Video-Attrappen. Professionelle Einbrecher können die Attrappen leicht von echten Systemen unterscheiden und wissen damit nur, dass keine tatsächliche Alarmanlage installiert ist.
  • Sollte es zu einem Einbruch kommen, während Sie sich im Haus befinden, vermeiden Sie unbedingt die Konfrontation mit dem Einbrecher. Verhalten Sie sich stattdessen ruhig und wählen umgehend den Notruf 110 der Polizei.

Einbruchsicherung erhöhen
Gehen Sie auf Nummer Sicher

In Deutschland wird durchschnittlich alle drei bis vier Minuten ein Einbruch verübt. Und es kann tatsächlich jeden treffen. Um sich in seinem Zuhause sicher zu fühlen, gibt es viele verschiedene Maßnahmen, die es Einbrechern und Dieben erheblich erschweren, ins Haus zu gelangen – womit die Wahrscheinlichkeit um ein Vielfaches steigt, dass Diebe den Einbruchversuch vorzeitig aufgeben. Die größten Schwachstellen stellen die Hausöffnungen dar, also Fenster und Türen. Neben den Möglichkeiten der Nachrüstung sollten vor allem in Zuge einer Sanierung oder eines Neubaus von vornherein Sicherheitsaspekte bedacht werden. Dabei bieten einbruchhemmende Fenster und Türen größtmöglichen Schutz. HEIM & HAUS ist als Hersteller besonders sicherer Haustüren und Fenster im Verzeichnis der Initiative „K-Einbruch“ der Polizei gelistet und das nicht ohne Grund: HEIM & HAUS Sicherheitstüren und -fenster erfüllen bereits in der Grundausstattung höchste Ansprüche an den Einbruchschutz. Von einem der größten deutschen Bauelemente-Hersteller in Deutschland gefertigt, bieten Ihnen HEIM & HAUS-Produkte von vornherein größtmöglichen Schutz vor Einbruch. Damit Sie sich zuhause fühlen. Mit Sicherheit.

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