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Wetterschutz

Glasdächer im Winter: Sicherer Wetterschutz auch bei extremen Wetterlagen

Terrassendächer und Vordächer aus Glas verleihen Terrassen und Eingangsbereichen einen besonderen Charme: die transparente Dackeindeckung sorgt für großzügigen Lichteinfall sowie ein offenes Wohngefühl und ermöglicht weiterhin den vollen Ausblick. Gleichzeitig bietet sie zuverlässigen Schutz vor Wind und Niederschlag. Durch ihre exponierte Lage am Haus und ihre Funktion als Wetterschutz sind die Überdachungen dabei aber auch dauerhaften Witterungseinflüssen durch Sonneneinstrahlung, Wind und Regen, aber auch zum Teil hohen Schneelasten ausgesetzt. Für ein sicheres Glasdach, dass auch extremen Wetterlagen wie starkem Schneefall standhält, ist deshalb eine sichere Planung im Vorfeld, eine stabile Konstruktion sowie eine fachgerechte Montage entscheidend.

Regionale Wetterspezifikationen beachten

Starker Regen, herabfallende Äste im Sturm oder Schnee und Hagel in eisigen Wintern – auf Terrassenüberdachungen und Vordächer wirken verschiedenste klimatische Kräfte ein. Neben individuellen Anforderungen an das Design und die Einbausituation sind daher bei einer transparenten Überdachung auch regionale Wetterspezifikationen zu berücksichtigen. Denn je nach Wohnort gibt es spezielle Voraussetzungen, die ein Glasdach erfüllen sollte.

In sehr windigen Regionen, wie im Norden an der Küste, müssen Vordächer und Terrassendächer eher starken Windlasten standhalten als in Mitteldeutschland. Für zusätzlichen Schutz vor Windböen und seitlichem Regen empfiehlt es sich in solchen Gebieten Seitenteile bzw. Wetterschutzelemente zu ergänzen.

In sehr schneereichen Regionen wie im Süden Deutschlands müssen Überdachungen wiederrum größere bis teilweise extreme Schneelasten tragen können. Deshalb ist bei der Konstruktion eines sicheren Glasdaches insbesondere die Schneelastzone zu beachten.

Wichtiger Faktor: Schneelast und Schneelastzone

Da Schnee je nach Art und Menge ein großes Eigengewicht besitzen kann, müssen Terrassendächer und Vordächer im Winter dieses zusätzliche Gewicht aushalten können. Das spezifische Gewicht des Schnees hängt dabei von verschiedenen Faktoren wie seinem Alter und Feuchtigkeitsgehalt, seiner Dichte sowie der Schneeart ab: Trockener lockerer Neuschnee wiegt mit 30 bis 50 Kilogramm pro Kubikmeter beispielsweise weniger als bereits durch Nässe gebundener älterer Schnee, der bis zu 500 Kilogramm pro Kubikmeter auf die Waage bringen kann. Somit können schon wenige Zentimeter Schnee eine starke Last für Überdachungen darstellen. Die Einwirkungen, die durch das Gewichts des Schnees auf Gebäude bzw. Bauelemente entstehen, wird Schneelast genannt.

Schneelastzonen

Wie viel Schneelast ein Vordach oder Terrassendach tragen können muss, hängt von der sogenannten Schneelastzone ab, in der es montiert wird.

Auf Grundlage der regional typischen Schneelast-Intensität ist Deutschland in insgesamt fünf Schneelastzonen unterteilt: 1, 1a, 2, 2a und 3. Die Intensität der Schneelasten nimmt dabei von Zone 1 nach Zone 3 zu. Während in Zone 1 (Mittelrheintal oder Niederrhein) eher weniger Schneelast zu erwarten ist, gelten diesbezüglich in der Schneelastzone 3 (wie im Bayerischen Wald oder im Harz) höhere Anforderungen. Der größte Teil Deutschlands liegt in Zone 2.

In den Schneelastzonen wird die Schneelast in kN/m² (Kilo-Newton pro Quadratmeter) angegeben, wobei 1 kN ungefähr 100 Kilogramm entspricht.

Zusätzlich zur Schneelastzone ist bei der Statik eines Terrassendachs oder Vordachs aber auch die Geländehöhe wichtig, in der sich das Gebäude befindet. In Kombination ergibt sich aus diesen Faktoren der Lastfall, der bei der Konstruktion des Glasdachs zu berücksichtigen ist. In Zone 2 muss ein Glasdach – je nach Höhenlage – mindestens eine Last von 0,85 kN/m², also 85 Kilogramm, tragen können. In Zone 3 können sogar mindestens 1,10 (kN/m²), sprich 110 Kilogramm, erforderlich sein.

Die gesetzlichen Bestimmungen zu Schneelasten werden in Deutschland mit der DIN EN 1991-1-3:2010-12 und dem zugehörigen nationalen Anhang DIN EN 1991-1-3/NA:2010-12 geregelt und sind bei Vordächern und Terrassendächern zwingend zu berücksichtigen.

Einbausituation und Anforderungen vorab klären

Bei der Planung eines Vordachs oder Terrassendachs sollte deshalb im Vorfeld unbedingt eine Beratung durch einen Experten erfolgen, um die Überdachung optimal auf die individuellen Gegebenheiten und die persönliche Einbausituation abstimmen zu können und die notwendige Stabilität auch bei extremen Wetterlagen sicherzustellen.

    Mit Blick auf die einzuhaltenden spezifischen Vorschriften klärt dieser vor Ort gleich am Objekt wichtige Fragen:

    • Wo am Haus soll die Überdachung installiert werden und sind dort besonders starke oder punktuelle Witterungseinflüsse zu erwarten, beispielsweise durch vom Hausdach herabfallenden Schnee?
       
    • Auf welche typischen Wetterlagen ist in der Region generell zu achten und welche Anforderungen ergeben sich dadurch an die Konstruktion und Statik?
       
    • Und erfordert der Montageuntergrund eine besondere Befestigung?

    Hersteller hochwertiger Bauelemente berücksichtigen sämtliche geographische und witterungsbedingte Faktoren, die Einfluss auf Fertigung und Montage einer Überdachung nehmen, und kalkulieren dabei von Sturm über Starkregen bis hin zu schwerem Schneefall auch extreme Wetterlagen bei der Konstruktion mit ein.

    Alle HEIM & HAUS Überdachungen weisen eine Systemstatik auf und werden an den jeweiligen Einbauort statisch angepasst. Somit ist gewährleistet, dass alle HEIM & HAUS Vordächer und Terrassendächer bei Wind und Wetter langfristig und nachhaltig Freude bieten.

    Auf Sicherheit achten

    Insbesondere in Schneelastzonen mit hohen Anforderungen ist von einem Selbstbau dringend abzuraten. Zum Teil sind die Gebrauchs- und Montageanleitungen von Glasdächern zur Selbstmontage sogar mit dem Hinweis versehen, dass der darunter liegende Bereich bei Schnee oder starkem Regen aus Sicherheitsgründen nicht betreten werden sollte.

    Entscheidend: Stabile Konstruktion und fachgerechte Montage

    Sind erst einmal die Schneelastzone und spezifischen Anforderung an die Statik geklärt, kommt es bei der Konstruktion von Glasdächern unter anderem auch auf das verwendetet Material an.

    Anbieter zuverlässiger Bauelemente berücksichtigen zudem je nach Anforderungen an das Produkt und individuellen Maßen auch weitere speziellen Konstruktionsmerkmale wie vordere Abstützungen, verstärkte Glasaufnahmen und zusätzliche Befestigungspunkte, um eine hohe Schneelasttauglichkeit zu erreichen. So eignen sich verschiedene HEIM & HAUS Vordachmodelle durch ihre Konstruktionsmerkmale besonders für Gebiete mit hohen Schneelasten.

    Ergänzend zu einer stabilen, langlebigen Konstruktion ist auch die fachgerechte Montage entscheidend für die Sicherheit von Glasüberdachungen.

    Da es sich bei Vordächern und Terrassendächern um komplexe Bauelemente handelt, die vielfältigen Anforderungen und Witterungseinflüssen standhalten müssen, sollte die Montage nur durch Fachpersonal erfolgen. Denn nur mit einer exakt auf den Montageuntergrund abgestimmten Befestigung und einer austarierten Statik kann dauerhafte Stabilität erreicht werden.

    Bei Vordächern und Terrassendächern von HEIM & HAUS erhält man gleich das Komplettpaket. Bei der persönlichen Beratung vor Ort durch einen HEIM & HAUS Fachberater wird die Überdachung unter Berücksichtigung regionaler Wetterspezifikationen und weiterer individueller Aspekte gemeinsam geplant. Beim darauffolgenden Aufmaß wird die technische Durchführbarkeit noch einmal überprüft. Anschließend wird das Glasdach im eigenen Produktionswerk entsprechend der jeweiligen Anforderungen auf Maß gefertigt. Die abschließende Montage wird von geschulten HEIM & HAUS Montagepartnern durchgeführt.

    So können Sie sich jederzeit unter Ihrem HEIM & HAUS Glasdach sicher und zuhause fühlen – im Sommer wie im Winter.

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