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Vordach aus Acrylglas und Aluminium mit Seitenteilen

Produktpflege

Pflegetipps: Wie reinige ich mein Vordach richtig?

Ein Vordach schützt Bewohner und Eingangsbereich nicht nur vor Witterungseinflüssen wie Regen, Schnee und Wind, es vervollständigt auch optisch das Gesamtbild eines jeden Hauseingangs. Damit das Vordach das ganze Jahr über sauber und gepflegt aussieht, sollte es etwa zwei Mal im Jahr gereinigt werden. Je nachdem, aus welchen Materialien das Vordach besteht, gilt es, bei der richtigen Reinigung verschiedene Dinge zu beachten – schließlich besitzt jedes Material ganz spezielle Eigenschaften. Ob Holz, Edelstahl oder Aluminium, Glas, oder Acrylglas: So reinigen und pflegen Sie Ihr Vordach richtig.

Vielfalt Vordach: Die häufigsten Materialien

Ein Vordach besteht aus einer Rahmenkonstruktion und einer Eindeckung. Der Vielfalt an Designs, Stilen, Formen und Farben sind bei Vordächern keine Grenzen gesetzt. So lässt sich jedes Vordach individuell an den persönlichen Geschmack und die Architektur des Hauses anpassen.

Bei allem Variantenreichtum bestehen die meisten Vordächer jedoch aus ähnlichen Materialien. Dazu gehören vor allem Aluminium, Edelstahl und Holz für die tragende Konstruktion. Für die Eindeckung kommt bei geschlossenen Modellen meist ebenfalls Aluminium und Holz zum Einsatz, sowie Glas oder Kunststoffglas für transparente Eindeckungen.

Wie oft sollte ein Vordach gereinigt werden?

Damit ein Vordach lange hält und gepflegt aussieht, sollte es in regelmäßigen Abständen gereinigt werden. In der Regel genügt eine Reinigung etwa zwei Mal im Jahr, in Frühling und Herbst. Je nach Lage des Hauses kann es aber erforderlich sein, das Vordach öfter zu reinigen, zum Beispiel wenn der Standort an einer viel befahrenen Straße liegt oder in der Einflugschneise von Zugvögeln gelegen ist. Akute Verschmutzungen wie Vogelkot oder herabgefallene Äste sollten grundsätzlich immer sofort entfernt werden, damit das Vordach keinen Schaden nimmt.

Unterschiedliche Pflege für unterschiedliche Materialien

Holz ist naturgemäß nicht witterungsbeständig, es bedarf deshalb einer regelmäßigen Behandlung mit schützenden Lasuren oder Lacken. Unbehandeltes Holz besitzt zudem eine raue, uneben Oberfläche, auf der sich rasch Schmutz ablagert und Mikroorganismen ansiedeln können. Ein Vordach aus Holz ist daher pflegeintensiver als eine Konstruktion aus Aluminium, Edelstahl und Glas. Wenn es zu Verschmutzungen am Vordach kommt, so ist meist das Dach betroffen. Staub, Sand, Schmutz, Vogelkot, Insekten, Pflanzenteile und ähnliches können sich im Laufe weniger Monate auf dem Dach absetzen. Bei geschlossenen Vordächern sind derartige Ablagerungen nicht sichtbar, sodass geschlossene Dächer lediglich einer halbjährlichen Grundreinigung unterzogen werden sollten.

Anders dagegen ist es bei transparenten Dächern, auf denen Verschmutzungen sofort erkennbar sind und störend zu Tage treten. Für transparente Vordächer werden in der Regel Glas oder Kunststoffglas eingesetzt.

Bei Glas handelt es sich um Verbundsicherheitsglas (VSG), damit Bruchfestigkeit und Sicherheit gewährleistet sind. In den meisten Fällen werden heute aber Kunststoffgläser wie Polyacryl oder Polycarbonat verbaut, da diese günstiger und vor allem leichter sind, weshalb sich damit besonders filigrane Konstruktionen realisieren lassen.

All diese Materialien besitzen unterschiedliche Eigenschaften, die bei der Reinigung zu beachten sind.

Schritt 1: Grundreinigung und Pflege des Daches

Im ersten grundlegenden Schritt aber unterscheidet sich die Reinigung eines Vordachs nicht, ganz gleich welches Material vorhanden ist. 

Für die Reinigung muss zuerst grober Schmutz, lose Äste und Staub mit einem weichen Besen von der Dacheindeckung, Konstruktion und möglichen Seitenteilen entfernt werden.

Beim Dach erfolgt dies mithilfe einer standsicheren Leiter oder einfacher noch mit einer Teleskopstange, an der sich der Besen befestigen lässt.

Verfügt das Vordach über ein Entwässerungssystem wie eine Regenrinne, sind je nach anfallendem Schmutz und Laub auch die Wasserkanäle der Dachrinne regelmäßig davon zu reinigen.

Um Verletzungen zu vermeiden, sollten beim Reinigen der Regenrinne Handschuhe getragen werden.

Schritt 2: Reinigung mit Wasser

Ist der grobe Schmutz entfernt worden, sollte das Vordach im Anschluss mit reichlich warmem Wasser abgewaschen werden.
Etwas hartnäckigere Verschmutzungen können mit Wasser und einem Schuss Geschirrspülmittel eingeweicht und anschließend mit einem weichen Lappen oder weichem Schwamm vorsichtig entfernt werden.
Zum Schluss wird das Vordach nochmals mit klarem Wasser abgespült und gegebenenfalls mit einem trockenen weichen Lappen getrocknet.

Beim Abwaschen des Vordachs sollte man den verwendeten Lappen oder Schwamm so oft wie möglich mit klarem Wasser ausspülen. Ansonsten sammeln sich Schmutzpartikel im Lappen, die beim Wischen Beschädigungen verursachen können.

Das Gleiche gilt für das Wasser: Es sollte möglichst oft ausgewechselt werden, damit sich keine Staub- oder Sandkörner sammeln. Zudem wird das Ergebnis mit klarem Wasser sauberer. Ist das Vordach gereinigt, kann es mit einem neuen weichen Lappen getrocknet werden.

Insbesondere bei der Reinigung selbst und der Trocknung offenbaren sich aber bereits Unterschiede zwischen den unterschiedlichen Materialien. Besteht das Vordach aus einer geschlossenen Aluminium-Dacheindeckung dürfen weder scharfkantige Werkzeuge noch scheuernde Mittel verwendet werden. Vordächer aus Glas sind kratzfest und lassen sich wie herkömmliche Fenster säubern. Dazu genügt ein weicher Lappen oder Schwamm sowie Wasser und etwas Spülmittel. 

Kunststoffgläser wie Acrylglas weisen jedoch besondere Eigenschaften auf, die man bei Pflege und Reinigung unbedingt beachten sollte.

Reinigung von Acrylglas: Darauf gilt es zu achten

Acrylglas wird für Überdachungen im Außenbereich verwendet, da es für diesen Zweck optimale Eigenschaften aufweist: es ist bruchfest, stabil, langlebig sowie witterungsbeständig und gilt als besonders pflegeleicht. Acrylglas ist lichtdurchlässiger als der Kunststoff Polycarbonat, sodass es optisch von echtem Glas nicht zu unterscheiden ist. Acrylglas ist darüber hinaus UV-beständig. Das bedeutet, dass es nicht vergilbt oder matt wird, zudem schützt es Eingangsbereich und Haustür vor dem Ausbleichen durch Sonneneinstrahlung. Deshalb wird bei hochwertigen Vordächern wie von HEIM & HAUS Acrylglas eingesetzt.

Da Acrylglas allerdings leichter zerkratzt als Glas dürfen Kunststoffgläser nur mit weichen Tüchern oder weichen Schwämmen gereinigt werden, damit bei der Reinigung keine Kratzer auf der Oberfläche entstehen. Als Reinigungsmittel eignet sich herkömmliches Spülmittel.

Auf gar keinen Fall dürfen scharfkantige Werkzeuge oder scheuernde Mittel verwendet werden, ebenso wenig Hochdruckreiniger oder Topfschwämme, da dadurch unschöne Kratzer entstehen. Kratzer beeinträchtigen nicht nur die Optik, es können sich daraus auch Risse entwickeln, die je nach Konstruktion die Zugspannung beeinträchtigen können. 

Tabu sind jede Art von Scheuermitteln sowie alkoholhaltige Glasreiniger und säurehaltige Reinigungsmittel. Auch antistatische Polituren sollten nicht verwendet werden, da diese einen trüben Film und Schlieren hinterlassen.
 

Um hartnäckige Verschmutzungen zu entfernen, ist ausschließlich ein acrylglasverträglicher Kunststoffreiniger zu benutzen. Leichte Kratzer können mit einer handelsüblichen Acrylglaspolitur herauspoliert werden.

Schritt 3: Reinigung und Pflege der Konstruktion - von Aluminium bis Edelstahl

Rahmenkonstruktionen von Vordächern bestehen in der Regel aus witterungsbeständigen und sehr pflegeleichten Materialien wie Aluminium oder Edelstahl. Diese Materialien benötigen keinen großen Pflegeaufwand, sie sollten lediglich bei Bedarf von anfallendem Staub und Schmutz gereinigt werden sollten.

Aus diesem Grund entscheiden sich die meisten Hausbesitzer heute für Vordächer aus Edelstahl oder Aluminium. Beide Materialien eignen sich optimal für den Außenbereich: Sie sind witterungsbeständig, pflegleicht und rosten nicht, zudem sind sie stabil, robust, langlebig und entsprechend wartungsarm.

Edelstahl wirkt aufgrund der silbrigen Oberfläche in wahlweise matt oder glänzend besonders elegant, modern und hochwertig. Aluminium wird mit einer sogenannten Pulverbeschichtung gegen Witterungseinflüsse geschützt. Diese Beschichtung kann in vielen unterschiedlichen Farben erfolgen, sodass sich die Konstruktion von Aluminium-Vordächern farblich individuell an die Architektur des Hauses anpassen lassen.

Beide Materialien sind extrem pflegeleicht und benötigen keine besondere Pflege, nichtsdestotrotz gibt es bei der grundlegenden Reinigung ein paar Punkte zu beachten.

Reinigung von Aluminium-Konstruktionen: Darauf gilt es zu achten

Bei der Reinigung von Aluminium kann loser Staub und Schmutz mit einem weichen Tuch entfernt werden. Sowohl für Aluminium als auch für Edelstahl verwendet man für eine Nassreinigung wie bei Acrylglas am besten lediglich einen weichen Schwamm oder Lappen und Wasser.

Aber Vorsicht: Auf Aluminium-Oberflächen dürfen keine Mikrofaserprodukte verwendet werden. Diese können die Oberfläche beschädigen. Ebenso wie bei der Dacheindeckung aus Aluminium sind auch bei der Reinigung der Konstruktion Scheuermittel, Hochdruckreiniger, aggressive Reinigungsmittel, Alkohol und nitrohaltige Lösungsmittel Tabu.

Bei pulverbeschichteten Oberflächen dürfen zudem keine sauer oder alkalisch wirkenden Mittel eingesetzt werden.

Reinigung von Edelstahl-Konstruktionen: Folgendes beachten

Auch Edelstahl ist einfach zu reinigen, die Oberfläche weist aber eine Besonderheit auf:

Das Material kann empfindlich auf den Kontakt mit anderen Metallen reagieren. Deshalb sind bei der Reinigung von Edelstahl sämtliche eisenhaltigen Putzwerkzeuge wie zum Beispiel Stahlwolle zu vermeiden.

Besonders in Meeresnähe, an angrenzenden Eisenbahntrassen und in Industriegebieten entstehen häufig korrosive Oberflächenerscheinungen. Hier korrodiert allerdings nicht das Material selbst, sondern anhaftende Partikel und Ferrite. In der Regel spült Regenwasser die Luftschadstoffe auf Bauteilen einfach weg. Liegen die Konstruktionselemente jedoch „geschützt“ unter der Verglasung, schlägt sich dort beispielsweise der Morgentau nieder und hinterlässt beim Antrocknen aggressive Stoffe wie z.B. Chloride oder Ferrite.

Daher sollten insbesondere die vom Regen geschützten Teile der Edelstahlkonstruktion bei Bedarf regelmäßig mit Wasser und einem weichen Tuch oder Schwamm abgespült werden.

Bestehen bereits Ablagerungen, die möglicherweise auch rostig aussehen, empfiehlt sich die Reinigung mit entsprechenden handelsüblichen Edelstahlreinigern. Bei HEIM & HAUS Vordächern aus Edelstahl ist bereits ein Universalreiniger inklusive Spezialschwamm enthalten. Zur Anwendung des Reinigers den Schwamm mit Wasser etwas anfeuchten, den Spezialreiniger auf den Schwamm auftragen und die zu behandelnden Stellen einreiben. Nach einer kurzen Einwirkzeit noch einmal einreiben bis der Fleck entfernt ist. Danach mit Wasser gründlich abspülen und trockenreiben. Wichtig ist dabei, dass der Reiniger nicht mit dem Acrylglas in Kontakt kommen darf.

Pflegetipps fürs Vordach: Das Wichtigste zusammengefasst

Grundsätzlich sind Vordächer aus Acrylglas, Aluminium und Edelstahl sehr pflegeleicht, während Holz von Natur aus nicht witterungsbeständig und daher pflegeintensiver ist. Jedes Material besitzt dabei unterschiedliche Oberflächeneigenschaften, die bei einer Reinigung zu berücksichtigen sind.

Mit der richtigen Pflege für die verschiedenen Eindeckungen Konstruktionen erstrahlen Vordächer wieder in neuem Glanz und die hochwertige Optik bleibt weiterhin lange erhalten.

Pflegehinweise zusammengefasst

Vordächer für den Hauseingang

Antworten auf häufigste Fragen

Pflegetipps: Wie reinige ich mein Vordach richtig?

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  • Wie oft muss ein Vordach gereinigt werden?

    In der Regel genügt eine Reinigung etwa zwei Mal im Jahr. Je nach Lage des Hauses kann es aber erforderlich sein, das Vordach öfter zu reinigen, zum Beispiel wenn der Standort an einer viel befahrenen Straße, Eisenbahntrasse oder in einem Industriegebiet liegt. Akute Verschmutzungen wie Vogelkot oder herabgefallene Äste sollten immer sofort entfernt werden.

  • Welche Reinigungsmittel kann ich für ein Vordach verwenden?

    Grundsätzlich sollten nur weiche Lappen oder Schwämme zur Reinigung und Trocknung genutzt und das Vordach mit klarem Wasser abgespült werden.
    Bei Acrylglas kann gegen hartnäckigere Verschmutzungen ein Schuss herkömmliches Spülmitteln ins Wasser gegeben oder acrylglasverträglicher Kunststoffreiniger verwendet werden.
    Gegen Ablagerungen auf Edelstahl-Konstruktionen kann handelsüblicher Edelstahlreinigern zum Einsatz kommen.

  • Was ist bei der Reinigung von Vordächern aus Acrylglas zu beachten bzw. zu vermeiden?

    Kunststoffgläser zerkratzen leichter als Glas. Vordächer aus Acrylglas dürfen niemals trocken abgerieben werden und sollten niemals mit Küchenrollen behandeln werden. Auf gar keinen Fall dürfen scharfkantige Werkzeuge oder scheuernde Mittel bei der Reinigung zum Einsatz kommen, ebenso wenig Hochdruckreiniger oder Topfschwämme, alkoholhaltige Glasreiniger, säurehaltige Reinigungsmittel oder antistatische Polituren. Leichte Kratzer lassen sich mit einer handelsüblichen Acrylglaspolitur herauspolieren.

     

  • Was ist bei der Reinigung von Aluminium-Konstruktionen zu beachten bzw. zu vermeiden?

    Auf Aluminium-Oberflächen dürfen keine Mikrofaserprodukte verwendet werden, ebenso sind Scheuermittel, Hochdruckreiniger, aggressive Reinigungsmittel, Alkohol und nitrohaltige Lösungsmittel Tabu. Ist das Aluminium pulverbeschichtet, dürfen zudem keine sauer oder alkalisch wirkenden Mittel eingesetzt werden.

  • Was ist bei der Reinigung von Edelstahl-Konstruktionen zu beachten bzw. zu vermeiden?

    Bei der Reinigung von Edelstahl sind sämtliche eisenhaltigen Putzwerkzeuge wie zum Beispiel Stahlwolle zu vermeiden.
    Liegen Edelstahlelemente konstruktionsbedingt geschützt und sind kaum Regen ausgesetzt, sollten diese bei Bedarf regelmäßig mit Wasser und einem weichen Tuch oder Schwamm abgespült werden, um anhaftenden Luftschadstoffe wie Chloride und Ferrite zu entfernen. Besonders in Meeresnähe, an angrenzenden Eisenbahntrassen und in Industriegebieten entstehen häufig korrosive Oberflächenerscheinungen. Mögliche rostähnliche Ablagerungen können mit handelsüblichen Edelstahlreinigern behandelt werden. Die Reiniger dürfen jedoch nicht mit dem Acrylglas in Kontakt kommen.

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