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Bei guter Pflege von Fensterrahmen und Glas bleiben Fenster länger intakt

Produktpflege

Kunststofffenster richtig putzen und pflegen: Tipps und Tricks

Auch wenn das Fensterputzen zu den eher unbeliebten Hausarbeiten gehört, möchte man doch spätestens im Frühjahr den Winterschmutz entfernen und die Frühlingssonne wieder ungehindert ins Haus strömen lassen. Umso ärgerlicher, wenn sich nach der mühevollen Arbeit Schlieren und Streifen auf den Fenstern zeigen.

Dabei gibt es einige ganz einfache Tricks, mit denen sich Fenster streifenfrei säubern lassen. Neben der Reinigung des Glases benötigt aber auch das Kunststofffenster selbst ein gewisses Maß an Pflege, damit Rahmen, Beschläge und Dichtungen funktionsfähig bleiben und länger halten.

Wie oft soll man Fenster putzen?

Im Durchschnitt werden Fenster zwei bis dreimal pro Jahr gereinigt, empfohlen wird laut Verbraucherzentrale hingegen sechs Mal im Jahr. Die Häufigkeit hängt jedoch von verschiedenen Faktoren ab: Wohnt man an einer vielbefahrenen Straße, sollte man die Fenster häufiger reinigen und von Ruß und Schmutz befreien. Auch Küchenfenster benötigen öfter mindestens eine Innenreinigung, da sich hier im Laufe der Zeit Fettrückstände vom Kochen bilden. Prinzipiell sollten Kunststofffenster regelmäßig, spätestens aber bei sichtbaren Verschmutzungen, gereinigt werden.

Unabhängig von der Häufigkeit des Fensterputzens, sollte man beim Reinigen einige Tipps beherzigen. So verläuft die Reinigung schneller und sauberer und die Fenster bleiben durch gute Pflege länger intakt.

Unsere Anleitung zur richtigen Pflege Ihrer Kunststofffenster finden Sie im HEIM & HAUS Downloadcenter

Kunststofffenster in anthrazit

Das richtige Reinigungsmittel

Grundsätzlich gilt es, auf aggressive und scheuernde Reinigungsmittel wie Benzin, Nagellackentferner, Scheuermilch und ähnliches zu verzichten. Einfache Mittel wie Geschirrspülmittel, Neutralreiniger und alkoholfreie Glasreiniger entfalten die gleiche Wirkung und sind zumeist umweltfreundlicher. Säurehaltige Reinigungsmittel wie Essig- oder Zitronensäure und Hilfsmittel wie Stahl- oder Scheuerschwämme können Schäden an der glatten Kunststoffoberfläche hinterlassen und sind daher nicht für die Reinigung von Kunststofffenstern geeignet. Am besten verwendet man daher einen Spritzer Spülmittel, das auch durch seine fettlösenden Eigenschaften überzeugt.

Vorsicht ist aber bei Spezialverglasungen geboten: Sicherheits- oder selbstreinigendes Glas sollten nur nach Herstellervorgaben und womöglich mit Spezialreinigern gesäubert werden.

Die Vorbereitung

Am Anfang stehen die Vorbereitung und die Auswahl der geeigneten Materialien. Benötigt werden:

Lauwarmes Wasser

Weicher Schwamm oder ein weiches Tuch (z.B. aus Microfaser) zum Reinigen

fusselfreies Tuch oder Fensterleder zum Trockenwischen

Abzieher

Geeignetes Reinigungsmittel
(wie z.B. Geschirrspülmittel, Neutralreiniger oder vom Fachbetrieb zugelassene Reiniger)

Bekanntermaßen geschehen die meisten Unfälle im Haushalt. Deshalb steht auch beim Fensterputzen die Sicherheit an erster Stelle. Gerade das Putzen von Fenstern birgt Gefahren, da man in der Regel eine Trittleiter oder ähnliches als Erhöhung benötigt. Zudem lauert beim Fensterputzen in oberen Etagen eine nicht unerhebliche Sturzgefahr. Deshalb sollte man stets auf einen sicheren Stand achten. „Turmbauten“ aus Kisten und Stühlen oder wackelige Hocker sind beim Fensterputzen tabu. Am besten besorgt man sich eine stabile Trittleiter. Für höher gelegene Fenster lohnt sich auch die Anschaffung einer Teleskopstange.

Zuerst die Rahmen

Beginnt man mit dem Fensterputzen, lautet die goldene Regel: Erst die Rahmen, dann das Fenster. Zuerst sollte man den Kunststoffrahmen mit einer weichen Bürste vorsichtig von grobem Schmutz wie Spinnweben, Pollen oder Staub befreien. Anschließend werden die Fensterrahmen mit lauwarmem Wasser gereinigt. Das Reinigungsmittel sollte man auf das Rahmenmaterial abgestimmt sein: Kunststoffrahmen sollten daher nur mit einer Mischung aus Wasser und einem kleinen Schuss Spülmittel oder pH-neutraler Seife geputzt werden.

Hinweis: Den Kunststoffrahmen inklusive Dichtungen nach der Reinigung nochmals mit klarem Wasser nachwaschen, damit kein Gemisch aus Schmutz, Reiniger und Wasser am Rahmen zurückbleibt. Unter Umständen, insbesondere bei direkter Sonneneinstrahlung, könnten sich die Rückstände sonst in die Oberfläche einbrennen.

Nach dem Reinigen der Fensterrahmen muss das Wasser unbedingt ausgetauscht werden. Auch empfiehlt es sich, für die Reinigung des Glases einen neuen Lappen bzw. Schwamm zu nehmen. Ansonsten können feine Staub- und Schmutzpartikel aus dem Schmutzwasser oder dem benutzten Tuch Kratzer auf dem Glas verursachen.

Reinigung des Fensters

Nachdem grobe Schmutzreste wie Vogelkot oder Spinnweben entfernt wurden, geht es an die Reinigung der vergleichsweise empfindlichen Glasscheibe. Hier sind vor allem Kratzer zu vermeiden. Deshalb sollte man groben Verschmutzungen auf der Scheibe, die auch nach vorherigem Einweichen nicht entfernt werden konnten, nur vorsichtig mit einer schräg gestellten Rasierklinge zu Leibe rücken, niemals mit Messern oder der rauen Seite von Spülschwämmen, da sonst Kratzer entstehen. Die Glasreinigung selbst erfolgt dann mit lauwarmem Wasser, einem Schuss Spülmittel und einem weichen Tuch aus Microfaser oder einem Schwamm.

Fensterscheibe putzen in 4 Schritten
1. Schwamm in Wasser eintauchen und das Fenster großzügig in kreisenden Bewegungen reinigen. Besonders für die Außenseite empfiehlt es sich, mehr Wasser zu verwenden, damit alle Staub- und Schmutzpartikel weggespült werden.
2. Im Anschluss zügig mit einem Abzieher das Wasser vom Glas abziehen. Dabei führen Sie den Abzieher entweder horizontal oder vertikal in einem Zug durch, das verhindert Streifenbildung. Die Gummilippe des Abziehers anschließend mit einem Tuch trocknen und die nächste Bahn abziehen.
3. Eventuelle Wasserreste an Dichtungen und Rändern mit einem trockenen, fusselfreien Tuch entfernen.
4. Sind noch Schlieren oder Streifen erkennbar, lassen sich diese mit einem Fensterleder wegpolieren.

Fenster putzen: Grundlegende Tipps

Kein Fensterputzen bei Sonnenschein und Schnee:
Ausschlaggebend für ein gutes Ergebnis ist beim Fensterputzen auch die Wetterlage. Bei zu kalten Temperaturen kann es sein, dass das Wasser gefriert. Bei zu hohen Temperaturen trocknet das Wasser sofort auf der Scheibe, wodurch Schlieren und Streifen entstehen. Dies ist übrigens auch der Grund, weshalb man Fenster nicht in direktem Sonnenlicht putzen sollte. Am besten eignet sich zum Fensterputzen ein bedeckter Tag bei gemäßigten Temperaturen.

Sonderfall Dachfenster:
Dachfenster sollten etwas häufiger gereinigt werden, da sie durch ihre exponierte Lage stärker Verschmutzungen ausgesetzt sind.

In unserer Video-Anleitung erklärt Ihnen Jan von HEIM & HAUS wie Sie Ihr Dachfenster in Putzstellung bringen um es bestmöglich zu reinigen.

Fensterpflege und -wartung:
Neben der üblichen Reinigung von Fensterrahmen und Glas sollten mindestens einmal im Jahr alle beweglichen Teile mit einem entsprechenden Spray geschmiert und die Dichtungen gepflegt werden, um die Haltbarkeit und die Funktionalität der Fenster zu erhalten. Die Dichtungen können mit einer speziellen Pflegemilch behandelt werden, sodass sie nicht porös werden. Beschläge lassen sich mit etwas geeignetem Schmieröl pflegen. Leicht vergessen werden übrigens gerne die Entwässerungsöffnungen, über die das Kondenswasser abfließt. Diese können vorsichtig mit einem kleinen Schraubenzieher oder mit einem Wattstäbchen von Schmutz befreit werden. So kann Kondenswasser wieder ungehindert ablaufen und es bildet sich kein Schimmel.

Hartnäckige Verschmutzungen beseitigen:
Bei Verunreinigungen, wie beispielsweise durch Bauschmutz, sollte die Verschmutzung einige Minuten mit warmem Wasser und neutralem Haushaltsreiniger eingeweicht, in der Zeit mehrfach mit warmem Wasser besprüht und anschließend mit einer weichen Bürste vom Fenster beseitigt werden. Auch Aufkleber sollten nicht mit spitzen Gegenständen entfernt, sondern mit lauwarmem Wasser eingeweicht werden. Danach lassen sie sich leicht abziehen. Klebstoffreste und Kerzenwachs auf Glasflächen können vorsichtig mit einer schräg gestellten Rasierklinge abgetragen werden.

Wenn Fenster stumpf werden:
Ist das Fensterglas mit den Jahren matt geworden, sorgt eine Behandlung mit Leinöl wieder für neuen Glanz. Dazu wird das Öl mit einem weichen Lappen auf die Scheibe aufgetragen und nach einer kleinen Einwirkzeit mit Küchentüchern abgenommen. Anschließend empfiehlt sich die Reinigung mit warmem Wasser und Spülmittel, um fetthaltige Reste zu entfernen.

Achtung bei Bauarbeiten:
Bei Bauarbeiten im oder am Haus benötigen Fenster besonderen Schutz, da alkalische Stoffe wie Zement oder Putz Verätzungen an Fenstern verursachen können. Deshalb sollte man Fenster in diesen Fällen immer direkt säubern oder sie während der Bauarbeiten durch spezielle Folien schützen.

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