COVID-19: Aktuelle Informationen und Hinweise zu Hygiene- und Präventivmaßnahmen. Mehr Informationen

  • Maßgefertigt in Deutschland
  • Persönliche Beratung
  • Über 45 Jahre Erfahrung
  • 1,4 Mio zufriedene Kunden
Qualifizierte Beratung
Kunststofffenster

Heizen

Fenster: Wärmekiller oder Energiespar-Wunder?

Fenster lassen Licht und Luft ins Haus, sie sorgen für Ausblick und prägen mit ihren Eigenschaften maßgeblich die Wohnatmosphäre. Wenn es aber um das Thema Energiesparen geht, gelten Fenster oftmals als energetische Schwachstellen von Gebäuden. Der Grund: Fenster dämmen aufgrund ihrer Verglasung schlechter als Mauerwerk. Sind Fenster zudem veraltet, geht in der Tat sehr viel Energie verloren. Moderne Fenster dagegen sind teilweise so gut isoliert, dass sie hinsichtlich Wärmeschutz sogar mit gedämmtem Mauerwerk mithalten können. Doch was ist nun richtig, sind Fenster Wärmekiller oder Energiesparwunder?

Durchschnittlich ein Drittel der Gebäudehülle eines Hauses besteht aus Fenstern. Was dem Wohngefühl und der Innenraum-Atmosphäre zuträglich ist, geht allerdings oftmals auf Kosten der Energieeffizienz, insbesondere, wenn Fenster veraltet oder undicht sind. Grundsätzlich gilt, dass Glas weniger gut dämmt als Mauerwerk. Über Glasflächen entstehenden demnach in den vielen Fällen höhere Wärmeverluste. Aber: Mit moderner Fenstertechnik ist es heute möglich, dass Fenster so gut isoliert sind, dass nur minimale Wärmeverluste entstehen. So sind beispielsweise Passivhausfenster genauso so dicht wie eine wärmegedämmte Außenwand. So gesehen kann ein Fenster beides sein –Wärmekiller als auch Energiespar-Wunder.

Alt und undicht: So werden Fenster zum Wärmekiller

Veraltete Fenster sind nicht nur schlecht für die Energieeffizienz und die eigenen Heizkosten, sie beeinträchtigen auch das Wohnklima in negativer Weise – sowohl im Sommer als auch im Winter. Durch Ritzen, Undichtigkeiten und nicht isolierende Verglasung drängt im Sommer Hitze und im Winter Kälte in den Innenraum. Besonders im Winter kann zudem Feuchtigkeit zum Problem werden: Gelangt feuchte Luft vermehrt in den Wohnraum, steigt die Luftfeuchtigkeit im Innern des Gebäudes. Überschüssige Feuchtigkeit setzt sich zunächst als Kondenswasser am Fenster ab, sucht sich aber im schlechtesten Fall die kälteste Stelle am Mauerwerk und kann dort Schimmelpilze entstehen lassen. Schimmel ist nicht nur unschön, er ist auch gesundheitsschädlich und schädigt auf Dauer die Bausubstanz.

Die professionelle Entfernung von Schimmel ist aufwändig, langwierig und teuer. Weitere Faktoren, die das Wohnklima bei undichten Fenstern negativ beeinflussen, sind Zugluft und eine kühl-feuchte Atmosphäre. Um dieser gefühlten Kälte entgegenzuwirken, wird meist das Thermostat an der Heizung noch höher gedreht. Dies verursacht unnötig hohe Heizkosten und das ohne einen spürbaren positiven Effekt – denn das Wohnklima bleibt bei Undichtigkeiten dauerhaft unangenehm und vergleichsweise kühl.

Fest steht: Über veraltete oder undichte Fenster entweicht viel kostbare Heizenergie. Je nach Zustand der Fenster entstehen so geschätzte Wärmeverluste zwischen 15 und 25 Prozent. Umgekehrt bedeutet das: Mit modernen Fenstern sind Einsparungen von bis zu 25 Prozent möglich.

Doch woran erkennt man, dass Fenster veraltet sind?

Hier kommt es zunächst einmal auf das Alter an. Durch die enormen Entwicklungen, die im Bereich der Bautechnik auch bei Fenstern erzielt wurden, sind heutige Fenster beim Wärmeschutz nicht mehr mit 20 oder 30 Jahre alten Fenstern vergleichbar. Moderne Fenster weisen eine etwa 3 Mal höhere Wärmeschutzwirkung auf als zum Beispiel Wärmeschutzverglasung aus den 1970er Jahren. Deshalb geht man grundsätzlich davon aus, dass Fenster nach 25 Jahren erneuert werden sollten, allein um den heutigen Anforderungen an Energieeffizienz und Wärmeschutz zu entsprechen.

Weitere Merkmale, dass Fenster undicht oder nicht mehr ganz funktional sind, sind folgende Anzeichen:

Zugluft dringt ein

Es bildet sich vermehrt Kondenswasser an der Innenseite des Fensters oder im Scheibenzwischenraum

Das Fenster lässt sich nicht mehr leichtgängig öffnen und schließen

Es sind offensichtliche Schäden an Rahmen, Dichtungen oder Verglasung erkennbar

Außenlärm ist im Innenraum stark zu hören

Treffen gleich mehrere dieser Anzeichen zu, ist es Zeit, das „Wärmekiller“-Fenster gegen ein modernes „Energiespar-Wunder“ auszutauschen.

Optimaler Wärmeschutz: Moderne Fenster als Energiespar-Wunder

Wer sich für neue, moderne Fenster entscheidet, wird umgehend von gleich mehreren Vorteilen profitieren:

Heizkosten werden vermindert durch deutliche Energieeinsparungen.

Das Wohnklima verbessert sich, die Luftfeuchtigkeit sinkt.

Durch die Dichtigkeit der Fenster verbleibt Wärme im Innenraum, unangenehme Zugluft gehört der Vergangenheit an.

Im Sommer sorgt die gute Isolierung der Fenster dafür, dass sich der Innenraum weniger stark aufheizt.

Darüber hinaus bieten moderne Fenster mehr Sicherheit durch einbruchhemmende Merkmale wie Aushebelschutz mittels Pilzkopfzapfen und verbesserten Schallschutz.

Doch um von all diesen Vorteile zu profitieren, gilt es zunächst, ein gutes Fenster zu finden, dass all diese Merkmale aufweist. Deshalb sollte bei der Auswahl neuer Fenster auf bestimmte Kennzahlen geachtet und sich diesbezüglich fachgerecht beraten gelassen werden. 

Um die Vorzüge moderner Fenster als Energiesparwunder zu nutzen, sollte man folgende Faktoren beachten:

Faktoren bei der Fensterwahl
U-Wert g-Wert  
Ausrichtung der Fenster Verglasung  
Konstruktion des Fensters Montage  

Der sogenannte U-Wert steht für Wärmedurchgangskoeffizient und gibt an, wie viel Wärme durch ein Bauteil, in diesem Fall ein Fenster, bei einem Temperaturunterschied von 1 Grad über 1 Quadratmeter nach außen entweicht.

Je niederer der U-Wert, desto wärmedämmender das Fenster.

Ältere Fenster weisen einen U-Wert von 1,4 W/(m2K) und mehr auf, durchschnittlich besitzen Fenster heute einen U-Wert von 1,3 W/(m2K). Besonders dichte Passivhausfenster kommen sogar auf einen U-Wert von bis zu 0,4 W/(m2K). Laut Energieeinsparverordnung (EnEV) bzw. dem seit 1. November 2020 gültigen Gebäudeenergiegesetz (GEG) ist bei Sanierungen ein Fenster-U-Wert von mindestens 1,3 W/(m2K) vorgesehen – dieser Wert muss übrigens auch eingehalten werden, um Fördermittel zu erhalten.

Der sogenannte g-Wert bezeichnet dagegen dem Gesamtenergiedurchlassgrad und gibt an, wie hoch die solaren Gewinne sind, die durch ein Fenster entstehen. Das bedeutet, dass die durch Glas einfallende Sonnenstrahlung zur Erwärmung der Innenräume beiträgt und diese kostenlose Energie bestmöglich genutzt werden sollte. Zu beachten ist dabei aber, dass sich Räume im Sommer nicht zu stark aufheizen. Um U-Wert und g-Wert optimal zu kombinieren und effektiv zu nutzen, muss also die Ausrichtung der Fenster beachtet werden: Grundsätzlich sollte ein Fenster so wenig wie möglich Wärme von innen nach außen abgeben, daher empfiehlt sich ein möglichst niedriger U-Wert. West- und Ostseite können hingegen von einem höheren g-Wert profitieren, indem Morgen- und Abendsonne für solare Wärmegewinne genutzt werden. Bei Fenstern an der Südseite ist ein höherer g-Wert nur empfehlenswert, wenn eine effiziente Verschattung besteht, die im Sommer für einen wirksamen Hitzeschutz sorgt.

Energiesparen durch Verglasung

Ein weiterer wichtiger Faktor beim „Energiesparwunder“ Fenster ist die Verglasung. In modernen Fenstern werden in der Regel zwei oder drei Glasscheiben hintereinander in den Rahmen eingesetzt.

Je mehr Scheiben, desto größer die Dämmwirkung.

Hier finden Sie die HEIM & HAUS Kunststofffenser 

 

Offenes Kunststofffenster

Moderner Wärmeschutz geht aber noch weiter. Bei Energiespar-Fenstern werden auch die Zwischenräume für die Isolierung genutzt, indem sie mit Edelgasen statt mit Luft befüllt sind. Über diesen fast luftleeren Raum zwischen den Scheiben wird ein Wärmetransport effektiv verhindert. Bei besonders hochwertigen Fenstern wie von HEIM & HAUS sind die Innenseiten der Scheiben darüber hinaus mit einer unsichtbaren Edelmetallschicht bedampft. Dieser Vorgang erhöht die Isolierung des Glases zusätzlich.

Laut GEG werden in Neubauten und Passivhäusern standardmäßig Fenster mit Dreifachverglasung eingesetzt, bei Sanierungen in Bestandsbauten werden hingegen Fenster mit mindestens Zweifachverglasung gefordert.

Auch wenn eine Dreifachverglasung höhere Energieeinsparungen verspricht, so ist „mehr“ nicht in jedem Fall die bessere Lösung. Von den höheren Kosten für eine Dreifachverglasung abgesehen, sind viele Altbauten mit einer Zweifachverglasung besser bedient. 

Der Grund: Die Dämmung der Gebäudehülle ist stets als Gesamtsystem zu betrachten – und dazu gehören auch Fenster. Ist ein Altbau nur wenig gedämmt, könnte eine stark dämmende Dreifachverglasung ein Ungleichgewicht im System erzeugen. Die Fenster wären unter Umständen besser gedämmt als die Fassade, was zur Folge haben kann, dass diese nun „wärmer“ sind als das Mauerwerk. Damit besteht die Gefahr, dass sich Feuchtigkeit an den kalten Stellen am Mauerwerk absetzt und die Entstehung von Schimmel ermöglicht.

Deshalb empfiehlt sich bei nicht oder wenig gedämmten Altbauten eher eine Zweifachverglasung. Das Gleiche gilt übrigens auch bei ungedämmten Dächern beim Austausch von Dachfenstern.

Woran werden gute Fenster erkannt?

Neben einem möglichst niedrigen U-Wert und einer modernen Wärmeschutzverglasung mit Edelgasen und Edelmetallschicht im Scheibenzwischenraum gibt es weitere Merkmale, auf die bei der Auswahl neuer Fenster geachtete werden sollte.

Wichtig sind hier die Rahmenkonstruktion, einbruchhemmende Ausstattung, Schallschutz sowie eine fachgerechte Montage.

Bei der Rahmenkonstruktion sollte darauf geachtet werden, dass das Rahmenprofil mit möglichst mehreren Kammern ausgestattet ist. Energiespar-Kunststofffenster von HEIM & HAUS sind zum Beispiel grundsätzlich auf Basis von starkwandigen 5 oder gar 7 Kammern konstruiert. Ein PU-ausgeschäumter Stahlkern sorgt daneben für höchste Qualität und Langlebigkeit. Je nach Ausstattung werden in Kombination mit modernsten Wärmeschutzgläsern sehr gute Wärmedämmwerte zwischen 0,93 und 1,28 W/(m2K) erzielt.

Im Vergleich zu älteren Fenstern bieten hochwertige Fenster heute bereits standardmäßig einen verbesserten Einbruch- und Schallschutz.

Hinsichtlich der einbruchhemmenden Wirkung sollte darauf geachtet werden, dass Pilzkopfzapfen integriert sind, denn diese verhindern, dass ein Fenster ausgehebelt werden kann. Auch hochwertige Sicherheitsbeschläge, die bei Fenstern von HEIM & HAUS integriert sind, tragen zu einem besseren Einbruchschutz bei.

Nicht zu vergessen ist übrigens die Relevanz einer fachgerechten Montage. 

Eine fehlerhafte Montage kann sogenannte Wärmebrücken verursachen. Diese Wärmebrücken – auch Kältebrücken genannt – sorgen für Wärmeverluste und können die Entwicklung von Schimmel begünstigen.

Deshalb sollten bei der Auswahl neuer Fenster nur vertrauenswürdige und erfahrene Hersteller in Betracht gezogen werden. Diese zeichnen sich neben einer individuellen Beratung und höchster Produktqualität auch durch eine fachgerechte Montage vor Ort aus. Aus diesem Grund arbeitet HEIM & HAUS ausschließlich mit professionellen Montage-Partnern, die neue Fenster nach modernsten Technik-Standards fachgerecht installieren.

TÜV Zertifiziert

Zertifizierte Produktion in eigenen deutschen Werken.

Mitglied Bundesverband Direktvertrieb

Seriöser Direktvertrieb zum Nutzen unserer Kunden.

Mitglied Bundesverband Rollladen und Sonnenschutz

Zuhause in der Rollladen- und Sonnenschutzbranche.

Kunden-Service-Center

+49 (0) 203 / 40 64 40

Zu diesen Zeiten erreichen Sie uns:
Mo.-Do.: 8.00 – 17.00, Fr.: 8.00 – 16.30 Uhr
 


Kunden-Service-Center

+49 (0) 203 / 40 64 40

Zu diesen Zeiten erreichen Sie uns:
Mo.-Do.: 8.00 – 17.00, Fr.: 8.00 – 16.30 Uhr