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Eingangsbereich mit Vordach und Haustür

Wetterschutz

Neues Vordach? Das müssen Sie vorher beachten

Wer je im Regen und mit Einkaufstüten bepackt vor der Haustür nach dem Schlüssel gesucht hat, weiß, wie segensreich ein Vordach sein kann. Ein Vordach am Hauseingang ist der optimale Wetterschutz:  Es schützt nicht nur Bewohner und deren Gäste vor Wind und Wetter, sondern auch wichtige Bauelemente am Hauseingang wie zum Beispiel die Haustür. Durch das Vordach ist die Haustür wesentlich weniger schädlichen Witterungseinflüssen ausgesetzt, was ihre Lebensdauer verlängert. Darüber hinaus wertet ein Vordach die Optik des Hauseingangs maßgeblich auf – es komplettiert die Ansicht des Hauses und gestaltet den Eingangsbereich freundlich, geschützt und einladend.

Wer sich für die Montage eines Vordachs am Hauseingang entschieden hat, steht zunächst vor einigen wichtigen Fragen, die im Vorfeld geklärt sein sollten. Was Sie beachten müssen, bevor Sie ein neues Vordach montieren, hat HEIM & HAUS für Sie zusammengefasst.

Brauche ich für ein Vordach eine Baugenehmigung?

In den meisten Fällen ist ein Vordach nicht baugenehmigungspflichtig, da ein Vordach häufig als Dekorationselement eingestuft wird. Dennoch sollte man sich im Vorfeld beim zuständigen Bauamt erkundigen. Denn ob eine Baugenehmigung erforderlich ist, hängt von mehreren Faktoren ab:

Standort des Hauses: Baurechtliche Vorschriften sind von Bundesland zu Bundesland verschieden. Auch Gemeinden haben unter Umständen eigene Vorschriften, ob, wie und wo bauliche Veränderungen – zu denen ein Vordach gehört – ausgeführt werden dürfen.

Bebauungsplan: Die Montage eines Vordachs kann auch mit dem örtlichen Bebauungsplan in Konflikt geraten. Dieser wird von den Kommunen erstellt und ist im örtlichen Bauamt einsehbar. Grundsätzlich sollte man vor jeder Baumaßnahme den Bebauungsplan unter die Lupe nehmen.

Größe des Vordachs: Kleinere, freitragende Vordächer am Hauseingang benötigen meistens keine gesonderte Baugenehmigung. Soll sich das Vordach aber über die gesamte Fassadenbreite erstrecken, wird eine Baugenehmigung eher erforderlich sein. Auch wenn das Haus nah am Bürgersteig steht und das Vordach womöglich in den öffentlichen Raum hineinragt, ist eine Baugenehmigungspflicht wahrscheinlich.

Denkmalschutz: Bei unter Denkmalschutz stehenden Häusern erfordern bauliche Veränderungen fast immer eine Genehmigung der zuständigen Behörde. An denkmalgeschützten Häusern lässt sich demnach nicht einfach ein Vordach installieren, dies erfordert eine Genehmigung.

Miete: Wohnt man zur Miete, benötigt man vor der Montage eines Vordachs die schriftliche Genehmigung des Vermieters. Möglicherweise muss das Vordach bei Auszug wieder rückstandslos abgebaut werden können, sodass Sie sich in diesem Fall für ein Modell entscheiden sollten, das sich leicht und flexibel auf- und abbauen lässt.

In vielen Fällen genügt auch eine sogenannte Bauanzeige. Dabei wird das Bauamt lediglich über die Montage des Vordachs in Kenntnis gesetzt. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte man sich in jedem Fall vor der Montage eines Vordachs beim örtlichen Bauamt über die jeweils gültigen Bestimmungen erkundigen.

Kann ich ein Vordach selbst montieren?

Praktisch ist dies mit handwerklichem Geschick möglich, es ist aber dringend davon abzuraten. Auch wenn es fertige Bausätze im Handel zu kaufen gibt, ist ein qualitativ hochwertiges Vordach ein komplexes Bauelement, das vielfältigen Anforderungen gerecht werden muss. Es ist dauerhaft Kräften wie Wind, Regen oder Sonne, aber auch Schneelasten ausgesetzt, weshalb es absolut stabil und fachgerecht installiert sein muss. Vor allem die Statik muss exakt austariert sein, damit es später kein Unglück gibt.

Vordächer werden auf unterschiedliche Weise montiert: Meistens wird das Vordach über dem Hauseingang an der oberen Seite mit dem Mauerwerk verankert. Dies bedeutet bei wärmegedämmten Fassaden ein punktuelles Durchbrechen der Dämmung für die erforderlichen Montagehülsen. Hier besteht bei unsachgemäßer Installation die Gefahr, dass sich Kältebrücken bilden und das Dämmsystem nicht mehr einwandfrei funktioniert. Deshalb sollte man die Montage unbedingt einem Experten überlassen. Dieser weiß, wie sich Kältebrücken und Beschädigungen an der Wärmedämmung vermeiden lassen.

Bei einer Verankerung des Vordachs im Mauerwerk spielt auch der Untergrund eine große Rolle. Er muss entsprechend tragfähig sein. Die Tragfähigkeit richtet sich nach der Beschaffenheit der Fassade und kann erhebliche Unterschiede aufweisen, auf die die Montage abgestimmt sein muss. Auch hier ist der Fachmann gefragt: Er kennt die verschiedenen Untergründe und Fassadenverkleidungen und kann entscheiden, wie die Befestigung mit welchem Material und Werkzeug erfolgen soll, damit sie stabil und sicher ist.

Was muss ich bei der Konstruktion beachten?

Vordächer gibt es in vielen verschiedenen Formen, Farben und Materialien. Es gibt freitragende Konstruktionen, die im Mauerwerk verankert werden oder auf Stützen ruhende Vordächer. Vordächer sind mit verschiedenen Dacheindeckungen erhältlich, vom klassischen Ziegel bis Glas, und es gibt unterschiedliche Dachformen, von Rundbogen bis geradlinig. Hier entscheidet der eigene Geschmack. Die tragende Konstruktion besteht ist meist aus Edelstahl, Holz oder Aluminium. Der Markt bietet also für jeden architektonischen Stil und jeden Geschmack das passende Modell. Welche Konstruktion sich am besten eignet, hängt von individuellen Faktoren ab:

Helligkeit: Zu bedenken ist, dass ein Vordach auch die Lichtverhältnisse im Innenraum beeinflusst. Ein massives Vordach mit geschlossenem Dach aus Ziegeln wirkt zum einen recht massiv, zum anderen nimmt es sowohl dem Hauseingang als auch dem angrenzenden Flur teilweise das Tageslicht. Von Vorteil ist, dass es besonders robust ist und sicher gegen Witterungseinflüsse schützt.  Am beliebtesten sind heute Vordächer mit transparenten Glaseinsätzen. Diese modernen Vordächer besitzen eine leichte und moderne Optik bei gleichzeitig zuverlässigem Wetterschutz und verdunkeln den Hauseingang nicht.

Schneelast: Sehr wichtig und oft unterschätzt: Die Schneelast, die ein Vordach tragen muss. Zwar sind alle Vordächer mit einem Gefälle montiert, dennoch muss es im Winter das zusätzliche Gewicht von Schnee aushalten können, ohne an Stabilität zu verlieren. Wie viel Schneelast ein Vordach tragen können muss, hängt von den sogenannten Schneelastzonen ab. Deshalb sollte man sich vor der Montage eines Vordachs nach der örtlichen Schneelastzone erkundigen. Daran sollte ein Vordach unbedingt angepasst sein.

Aus welchen Materialien sollte mein Vordach bestehen?

Vordächer werden in der Regel aus Holz, Aluminium oder Edelstahl gefertigt. Holz besitzt als natürlicher Werkstoff eine besondere Optik, ist aber anfälliger für Witterungseinflüsse als Aluminium oder Edelstahl. Zudem benötigt Holz regelmäßige Pflege z.B. in Form von Lasuren. Wer es pflegeleichter wünscht, sollte auf Vordächer aus Edelstahl oder Aluminium zurückgreifen. Beide Werkstoffe sind wetterfest, robust, langlebig und besitzen eine moderne Optik. Während Vordächer aus Edelstahl elegant und modern wirken, bieten Aluminium-Konstruktionen den Vorteil, dass ihre Oberfläche in vielen verschiedenen Farben pulverbeschichtet werden kann.

Die meisten Vordächer werden heute mit Glaseinsätzen gewählt. Ein Glasdach bietet zuverlässigen Wetterschutz, einen großzügigen Lichteinfall und fügt sich durch seine leichte Optik modern und hochwertig in jede Umgebung ein. Zu beachten ist dabei, dass das Glas bruchsicher und stabil ist. Acrylglasplatten sollten eine massive Stärke aufweisen und UV-beständig sein. Für Gebiete mit hohen Schneelastzonen empfiehlt sich der Einsatz von VSG-Sicherheitsglas.

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Wo kann ich mich beraten lassen?

Einige dieser Fragen, zum Beispiel nach der Beschaffenheit der Fassade oder der passenden Montageform, können Laien oft nicht selbst beantworten. Deshalb sollte man sich im Vorfeld fachkundig von einem Experten beraten lassen – und das am besten vor Ort. Denn nur direkt am Haus kann man die Umstände und baulichen Gegebenheiten genau unter die Lupe nehmen, um anschließend das optimale Vordach zu finden.

Dabei hilft Ihnen ein fachkundiger HEIM & HAUS Experte: Er kommt zu Ihnen nach Hause, stellt Ihnen vor Ort die passenden Vordach-Modelle vor und informiert Sie über für Ihr Haus geeignete Konstruktions- und Montagemöglichkeiten. Installiert werden die Vordächer von HEIM & HAUS übrigens fachgerecht von erfahrenden Montagepartnern. So ist Ihr Hauseingang mit einem neuen Vordach dauerhaft vor Wind und Wetter geschützt und überzeugt einmal mehr durch eine moderne, hochwertige Optik.

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