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Wenig Aufwand, große Wirkung: Die positiven Effekte einer Dämmung des Dachbodens sind groß. Das gilt sowohl für bewohnte Dachräume als auch für wenig genutzte Speicher. Denn ist das Dach nicht oder nur unzureichend gedämmt, stellt es ein großes Wärmeleck dar: Da Wärme aufsteigt, entweicht rund ein Drittel der gesamten Heizenergie über ein nicht gedämmtes Dach ungenutzt nach außen. Im Gegenzug bedeutet eine gute Dachdämmung spürbare Energieeinsparungen, wohlige Wärme im Winter und verbesserten Hitzeschutz im Sommer.

Dachdämmung: Maßnahmen zur Energieeinsparung

Für die Dämmung eines Dachbodens kommen verschiedene Möglichkeiten infrage. Diese reichen von der einfachen – aber wirksamen – Dämmung der obersten Geschossdecke bis hin zu einer umfangreichen Aufsparrendämmung inklusive neuer Dacheindeckung.

Eine Dachdämmung gilt als eine der wirksamsten Maßnahmen für mehr Energieeffizienz in Gebäuden.

Die Möglichkeiten reichen von der Verlegung einfacher Dämmplatten an Ober- oder Unterseite des Dachbodenfußbodens über eine Dämmung, die von innen zwischen oder unter die Sparren montiert wird, bis hin zu einer aufwändigen, aber effektiven Aufsparrendämmung, bei der das ganze Dach ab- und neu eingedeckt wird.

Einfach und effektiv: Dämmung der obersten Geschossdecke

Bei einer geplanten Dämmung des Dachbodens gilt es zuerst zu unterscheiden, ob das Dachgeschoss begehbar oder nicht begehbar sein soll, also ob der Bereich unter dem Dach als Wohnraum oder lediglich als Speicher und Abstellraum oder gar nicht genutzt wird. Aus der jeweiligen Nutzung ergeben sich unterschiedliche Dämm-Maßnahmen.

1. Die einfachste und kostengünstigste Form der Dämmung eignet sich für wenig genutzte oder nicht begehbare Speicher. Hier genügt es, lediglich die obersten Geschossdecke mit einer Dämmschicht auszustatten, zum alleinigen Zweck, aufsteigende Wärme aus den unten liegenden Wohnräumen nicht über das ungedämmte Dach entweichen zu lassen. Mittel der Wahl ist in diesen Fällen eine sogenannten Unterdeckendämmung, bei der Dämmplatten an der Unterseite der obersten Geschossdecke montiert werden. Mit wenig Aufwand kann so bereits ein Vielfaches an Heizwärme eingespart werden.

Zu beachten ist dabei jedoch, dass sich die Raumhöhe um die Dicke der Dämmschicht verringert. In der Regel besitzen durchschnittliche Dämmstoffe eine Dicke zwischen 16 und 20 Zentimetern. Werden die Dämmplatten von unten an der Decke montiert, verringert sich Raumhöhe dementsprechend.

2. Soll der Speicher hingegen begehbar sein oder die Raumhöhe unverändert bestehen bleiben, eignet sich die Dämmung der obersten Geschossdecke von der Oberseite aus. Dazu wird der Fußboden des Dachbodens mit speziellen, stabilen, begehbaren Dämmplatten ausgelegt. Die Wirkung ist ähnlich effektiv wie bei eine Unterdeckendämmung mit dem Unterschied, dass der Speicher begehbar oder auf Wunsch nur teilweise begehbar ist und damit gut als Abstellraum genutzt werden kann. Diese Formen der Dämmung lassen sich übrigens auch mit ein wenig Geschick in Eigenarbeit realisieren. In der Regel kommen bei Dämmungen der Geschossdecke Styroporplatten als Dämmmaterial zum Einsatz. Diese werden fugendicht und versetzt an Ober- oder Unterseite der Geschossdecke verklebt.

Wichtig ist dabei die Integration einer sogenannten Dampfbremse. Diese verhindert, dass Feuchtigkeit kondensiert, wodurch es im Bereich der Dämmung zu Feuchteschäden oder Schimmel kommen könnte. Dazu wird eine spezielle Dampfbremsfolie unter den Dämmplatten angebracht und an den Rändern dicht verklebt.

Dabei ist unbedingt darauf zu achten, Ober- und Unterseite der Folie nicht zu verwechseln.

3. Eine dritte Alternative stellt die sogenannte Einblasdämmung dar, die fachgerecht durch Handwerker erfolgen muss. Diese eignet sich insbesondere für Altbauten, bei denen die Geschossdecke aus Holzbalken besteht. Wenn überhaupt wurde in früheren Zeiten der Hohlraum zwischen den Holzbalken mit einer Schüttung aufgefüllt. Diese ist in der Regel aber nicht besonders dicht oder sie fehlt sogar ganz. Bei einer Einblasdämmung werden diese Hohlräume durch ein eingeblasenes Granulat aus Zellulose oder Blähglas aufgefüllt, wodurch die Lücken verschlossen und abgedichtet werden. Was aufwändig kling, ist in der Regel recht schnell erledigt und im Vergleich zu anderen Dämm-Maßnahmen sogar vergleichsweise kostengünstig.

Wichtig bei der Dämmung eines Dachbodens ist es, die Umgebung nicht zu vergessen: Auch über die Dachbodentür, die Bodentreppe oder den Kamin kann Wärme entweichen, Kälte eindringen und es können sich sogar Wärmebrücken bilden. Um die Dämmung wirksam und effektiv zu gestalten, sollte man diese Bereiche deshalb gleich mit dämmen.

Die Dämmung der obersten Geschossdecke ist eine relativ einfache Dämm-Maßnahme, die einen großen Effekt haben kann.

Da die Investitionskosten im Vergleich zu anderen Dämmungen überschaubar bleiben, amortisiert sich die Dämmung der oberen Geschossdecke im Schnitt bereits nach 4 bis 6 Jahren – allein durch eingesparte Energiekosten.

Wegen ihrer großen Wirksamkeit ist die Dämmung der obersten Geschossdecke bei nicht bewohnten Dachböden übrigens sogar seit 2016 gesetzlich verpflichtend. Ausgenommen sind Eigentümer, die ihr Haus selbst bewohnen oder in Fällen, in denen das Dach selbst gedämmt ist.

Dämmung des Daches

Auch wenn ein Dachboden als Wohnraum genutzt wird, ist eine Dämmung der obersten Geschossdecke sinnvoll. Wenn das Dach selbst aber nicht gedämmt ist, verpufft die Wirkung. Denn ist das Dach nicht isoliert, bleibt das Dachgeschoss bleibt im Winter zugig-kalt und im Sommer mitunter extrem heiß. Somit ist die Dämmung des Daches bei einem bewohnten Dachgeschoss nicht nur wegen der hohen Energieverluste besonders wichtig. Um ein Dach zu dämmen, gibt verschiedene Möglichkeiten, je nach geplantem Aufwand, Budget und energetischem Zustand des Hauses und des Dachs.

1. Am häufigsten erfolgt die Dämmung des Dachs von der Innenseite aus. Bei der sogenannten Zwischensparrendämmung wird der Dämmstoff von innen zwischen die Sparren, die das Dach stützen, geklemmt. Die Kosten für diese Dachdämmungs-Lösung bleiben in der Regel überschaubar, vor allem, wenn man die Dämmung selbst vornimmt, was mit etwas handwerklichem Können möglich ist. In den meisten Fällen wird bei der Zwischensparrendämmung Mineralwolle eingesetzt. In Form vorgepresster, dicker Matten wird der Dämmstoff zwischen die Holzsparren montiert. Alternativ können auch ökologische Materialein wie Hanf, Schafwolle oder Jute für die Zwischensparrendämmung verwendet werden.

2. Ist eine Zwischensparrendämmung aus baulichen Gründen nicht möglich, wird eine Untersparrendämmung empfohlen. Diese wird ebenfalls von innen montiert quasi als zusätzliche Dämmschicht unter – und nicht zwischen – den Dachsparren.

Zwischen- und Untersparrendämmung können durchaus selbst aufgebracht werden. Jedoch sollte man sich im Vorfeld eines solchen Vorhabens konkret über die Verarbeitung der jeweiligen Dämmstoffe informieren.

Auch die Integration einer Dampfbremse ist in der Regel erforderlich. Hinzu kommt, dass die Dämmstoffe lückenlos und ohne Lufteinschlüsse verlegt werden müssen. Sonst drohen Feuchtigkeitsbildungen, Wärmebrücken und damit einhergehend die Gefahr von Schimmel.

Bei der Dämmung ist übrigens auch die Giebelwand zu beachten: Für eine wirksame Dämmung des Daches müssen nicht nur die Schrägen, sondern auch der Giebel abgedichtet werden.

3. Die aufwändigste und zugleich effektivste Dachdämmung ist eine Aufsparrendämmung. Dabei wird das Dach abgedeckt und die Dämmung erfolgt von außen. Eine Aufsparrendämmung ist sinnvoll, wenn das Dach ohnehin neu gedeckt werden muss. Die Dämmung erfolgt dementsprechend durch einen professionellen Dachdecker. Bei einer Aufsparrendämmung werden in der Regel Styropor oder EPS als feste Dämmplatten montiert. Anschließend wird das Dach neu eingedeckt.

Zusätzliche Dämmung durch moderne Dachfenster und Dachfensterrollladen

Insbesondere im Zuge einer Aufsparrendämmung und Dachneueindeckung sollte man übrigens die Dachfenster nicht vergessen. Müssen bei Dacharbeiten vorhandene Fenster ohnehin entfernt werden, sollten die veralteten Fenster durch neue, wärmedämmende Dachfenster ersetzt werden. Schließlich entweicht auch über veraltete Dachfenster ein Großteil an Energie und Heizwärme. Aber auch ohne aufwendige Dacharbeiten lohnt sich ein Austausch. Bei speziell für den nachträglichen Einbau konzipierten Dachfenstern, wie dem Renovierungsdachfenster RENOLUX von HEIM & HAUS, bedarf die vorhandene Dachfensteröffnung keiner baulichen Veränderung, sodass ohne größere Bauarbeiten von den Wärmedämmwerten moderner Dachfenster profitiert werden kann.

Um nicht nur im Winter ein wohlig warmes Dachgeschoss zu genießen, sondern auch im Sommer von einem optimalen Hitzeschutz zu profitieren, empfiehlt sich zudem die Ausstattung des Dachfensters mit einem außen liegenden Dachfensterrollladen. Die Dämmung des für Aufheizung anfälligen Dachgeschosses bietet bereits einen guten Hitzeschutz. Treffen aber Sonnenstrahlen ungefiltert auf die Verglasung eines Dachfensters, kommt es zwangsläufig zur Aufheizung des Glases, welches die Wärme in den Raum abgibt. Hier schützt ein Dachfensterrolladen, der verhindert, dass Sonne überhaupt erst auf das Glas auftrifft. Ein wärmedämmendes Dachfenster inklusive Dachfensterrolladen ist somit ein sehr guter Hitzeschutz im Sommer und sorgt im Winter für weniger Wärmeverluste und mehr Dichtigkeit.

HEIM & HAUS bietet mit der Dachfenster-Rollladen-Kombination RENOROLL eine optimale Komplett-Lösung. Nicht nur beim Dachausbau, der Dachrenovierung oder Aufsparrendämmung inklusive Neueindeckung, sondern auch in bestehenden Dachgeschossräumen lässt sich das Renovierungs-Dachfenster mit seinen hervorragenden Wärmedämmwerten und einem integrierten solarbetriebenen Rollladen mühelos nachträglich einbauen.

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Die Auswahl des Dämmstoffes

Der Markt bietet eine Vielzahl an verschiedenen Dämmstoffen und Materialien. Diese unterscheiden sich in punkto:

Wärmeleitfähigkeit

Einsatzgebiet

biologische Abbaubarkeit

Brandschutz

Noch immer stehen Dämmstoffe im Ruf, leicht brennbar zu sein. Dies ist heute nicht mehr der Fall, da Dämmstoffe speziell behandelt werden, sodass sie schwer bis nicht entflammbar sind und von ihnen keine erhöhte Brandgefahr ausgeht. Unterschieden wird heute zwischen schwer entflammbaren Materialien, die in Privatgebäuden zum Einsatz kommen, sowie nicht entflammbaren Dämmstoffen, die in der Regel nur in Gebäuden mit erhöhten Brandschutz-Anforderungen eingesetzt werden.

Am häufigsten werden für Dachdämmungen im Privatbereich Mineral- und Steinwolle sowie Polyurethan und Styropor verwendet.

Hinzu kommen biologische Dämmstoffe aus Zellulose sowie Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen wie Holzfasern, Hanf, Jute oder Schafwolle.

All diese Dämmstoffe weisen sehr gute Dämm-Eigenschaften auf, unterscheiden sich aber hinsichtlich ihrer Dämmwirkung und ihres Wärmespeichervermögens, sprich, wie schnell oder langsam sie Wärme aufnehmen und wieder abgeben. Je nach persönlichen Anforderungen sollte man auf die Kennzahlen „U-Wert“ und Wärmeleitzahl achten.

Wärmedurchgangskoeffizient U-Wert
Wer Förderungen beantragen möchte, muss sich grundsätzlich an den im Gebäudeenergiegesetz (GEG) vorgegebenen „U-Wert“ für Dachgeschosse orientieren. Dieser Wärmedurchgangskoeffizient gibt an, wie viel Energie durch ein Bauteil nach außen entweicht. Bei der Dachdämmung sowie der Dämmung der obersten Geschossdecke ist ein U-Wert von 0,24 W/(m2K) oder niedriger erforderlich, damit die Dämmung gesetzlichen Anforderungen entspricht.

Wärmeleitzahl Lambda-Wert
Um diesen Wert zu erzielen, sollte man beim Dämm-Material auf die Wärmeleitzahl achten, auch „Lambda-Wert“ genannt. Die Wärmeleitfähigkeit zeigt an, wie gut ein Material Wärme leitet. Sie wird durch die stoffspezifischen Eigenschaften des Materials beeinflusst. Der Lamda-Wert bildet die Grundlage bei der Einordnung von Dämmstoffe in Wärmeleitgruppen. Grundsätzlich gilt dabei: Je kleiner der Lambda-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung des Dämmstoffs.

Wie gut die Wärmedämmung ist, hängt natürlich auch von der Dicke des Dämmstoffs ab. Für eine effiziente Isolierung sollte das Material eine Dicke zwischen 15 und 20 Zentimetern aufweisen. Diese Höhe kann sich vor allem bei einer Innendämmung und Unterdeckendämmung durchaus bemerkbar machen, da ein Teil des Raumvolumens oder der Raumhöhe eingebüßt wird. Alternativ gibt es für diese Fälle auch Dämmstoffe von geringerer Dicke mit zugleich sehr niedriger Wärmeleitfähigkeit. Diese sind aber auch kostenintensiver.

Hinsichtlich Umwelt und biologischer Abbaubarkeit punkten insbesondere ökologische Dämmstoffe. Natürliche Dämmstoffe sind in der Anschaffung zwar ebenfalls etwas teurer, dafür schont man die Umwelt und hat später keine Probleme bei der Entsorgung. Anders bei Dämmplatten aus Materialien, die auf Basis von Erdöl hergestellt wie zum Beispiel Polystrol, besser bekannt als „Styropor“, oder auch Mineralwolle. Diese sind biologisch nicht abbaubar und müssen schließlich als Sondermüll entsorgt werden, was nicht nur teuer werden kann, sondern auch schädlich ist für die Umwelt.

Positiv in Sachen Nachhaltigkeit ist abergrundsätzlich zu vermerken, dass eine Dachdämmung mit rund 40 bis 50 Jahren lange hält.

Dachdämmung fördern lassen

Wer seinen Dachboden bzw. das eigene Dach professionell dämmen lassen möchte oder sogar eine umfassendere Aufsparrendämmung in Betracht zieht, da das Dach ohnehin erneuert werden muss, sollte sich im Vorfeld fachgerecht beraten lassen. So bieten die Verbraucherzentralen zum Beispiel Energieberatungen an. Alternativ kann auch ein persönlicher Energieberater beauftragt werden, der das Haus vor Ort als energetisches Gesamtsystem analysiert und unter Berücksichtigung aller Faktoren individuell geeignete Maßnahmen empfehlen kann.

Da eine Dachdämmung ein effizientes Mittel ist, um langfristig viel Energie zu sparen, können für Dämm-Vorhaben an Dach und Dachboden Fördergelder zum Beispiel bei der staatlichen KfW-Bank beantragt werden. Die KfW hat verschiedene Förderprogramme aufgelegt, mit denen die Energieeffizienz von Gebäuden durch Sanierungen verbessert werden soll. Je nachdem, ob nur die oberste Geschossdecke gedämmt, das Dach inklusive Dämmungen und Dachfenster erneuert oder gar das ganze Haus einer energetischen Sanierung unterzogen werden soll, können Förderungen als Zuschüsse oder zinsgünstige Kredite beantragt werden.

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