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Orangene Markise mit ausgefahrenem Volant

Sonnenschutz

Markisenratgeber: Was ist die richtige Größe für meine Markise?

Ob XXL-Terrasse oder schnuckeliger Balkon: Mit einer Markise lässt sich fast jeder Freisitz effektiv verschatten, sodass sich selbst im heißen Hochsommer angenehme Stunden im ganz persönlichen schattigen Fleckchen verbringen lassen. Doch wie groß muss eine Markise eigentlich sein, um den ganzen Bereich zu beschatten? Welches Markisenmodell eignet sich wofür und worauf muss man dabei achten?

Wenn es um Verschattung geht, ist die klassische Markise die Nummer Eins unter den Beschattungssystemen. Denn mit einer Markise gelingt, was mit Sonnenschirm oder Sonnensegel nur schwer zu bewerkstelligen ist: Die durchgehende Verschattung eines größeren Bereichs. Hinzu kommen diverse angenehme Nebeneffekte, die Markisen so beliebt machen: Komfortable Handhabung, Schutz vor Wind oder leichten Schauern und eine unvergleichlich wohnliche Atmosphäre.

Damit all diese Vorteile optimal genutzt werden können, benötigt die Markise eine bestimmte Größe. Diese wird durch den Bereich bestimmt, der im Sommer verschattet werden soll.

Welcher Bereich soll verschattet werden?

Die erste Frage lautet also: Wie groß ist der zu verschattende Bereich? Gemessen werden dabei Breite und Tiefe der Terrasse oder des Balkons. Dies entspricht aber noch nicht der Größe der Markise. Denn hinzu rechnen muss man einen bestimmten Überstand, damit tatsächlich der gesamte Bereich überdacht ist, auch bei unterschiedlichen Sonnenständen. Eine Markise sollte immer 50 cm tiefer sein als die Fläche der Terrasse oder des Balkons.

Beachten muss man zudem den Ort, an dem die Markise befestigt wird. Soll die Markise in einer Nische oder an einem Vorsprung angebracht werden, sind diese Maße hinzuzurechnen oder abzuziehen.

Wie groß kann eine Markise maximal sein?

Als klassische Markise gilt die Gelenkarmmarkise. Dabei wird der auf einer Tuchwelle aufgerollte Markisenstoff inklusive Mechanik an der Hauswand befestigt. Das Tuch wird beim Ausfahren abgerollt und durch zwei oder mehr bewegliche Gelenkarme auf Spannung gebracht. Selbstredend spielt bei einer derartigen Konstruktion die Statik eine wichtige Rolle. Qualitäts-Markisen sind sicher konstruiert und aus hochwertigen und robusten Materialien gefertigt, sodass man sich keine Sorgen um die Stabilität machen muss. Da Gelenkarmmarkisen jedoch nur an der Hauswand befestigt sind und ohne weitere Stützen auskommen, ist dieser Konstruktion statisch Grenzen gesetzt.

Gelenkarmmarkisen werden – in Abhängigkeit vom Modell - in der Regel zwischen 2 und 7 Metern Breite angeboten.

Die Ausfuhrlängen – auch Ausfalltiefe genannt – bewegen sich bei herkömmlichen Modellen zwischen 1,50 und 4 Metern.

Der Grund für die begrenzte Ausfalltiefe liegt in der Konstruktion einer Gelenkarmmarkise: Da diese quasi freischwebend ist, können größere Tiefen nicht mehr zuverlässig getragen werden. Zudem steigt die Gefahr durch Schädigungen bei starkem Wind: Die freitragende Markise bietet ab einer bestimmten Größe eine größere Angriffsfläche für Luftbewegungen, sodass Hebelwirkungen entstehen können, welche die Markise aus der Verankerung lösen.

Verschattungen für sehr große Bereiche

Ist der zu verschattende Bereich besonders groß und für eine Gelenkarmmarkise nicht mehr geeignet, gibt es andere Möglichkeiten zur effektiven, formschönen und ebenso durchgehenden Verschattung des Bereiches: Pergolamarkisen oder Terrassendächer mit integrierter Verschattung.
Pergolamarkisen eignen sich besonders gut für die Verschattung großflächiger Bereiche. Durch eine vorderseitige Abstützung der Konstruktion durch zwei oder mehr filigrane Säulen bietet eine Pergolamarkise optimalen Sonnenschutz. Aufgrund der zusätzlichen Stützen hält eine Pergolamarkise auch höheren Windstärken problemlos stand.

Eine perfekte Verbindung aus Sonnen- und Wetterschutz stellt hingegen ein Terrassendach mit Wintergartenmarkise dar. Die fest montierte Überdachung sorgt für dauerhaften Schutz vor Regen und Wind, sodass die Terrasse als erweiterter Wohnraum über viele Monate im Jahr genutzt werden kann. Und mit einer in das Terrassendach integrierten Markise ist auch für optimalen Sonnenschutz gesorgt.

Standard oder auf Maß?

Viele Hersteller bieten Markisen, Terrassendächer und Pergola Markisen in verschiedenen Standard-Maßen an. In der Realität weichen die Größen der meisten Terrassen und Balkone aber davon ab. Ist das Verschattungssystem nicht exakt auf die jeweilige Situation und den zu verschattenden Bereich angepasst, entsteht ein optisch disharmonisches Gesamtbild.

Darüber hinaus schränkt eine zu klein dimensionierte Markise den Schatten-Bereich ein, sodass im Laufe des Tages immer wieder einige Zonen der Sonneneinstrahlung ungefiltert ausgesetzt sind. Das führt dazu, dass die Markise ihre klimatisierenden Eigenschaften nicht voll ausspielen kann. Durch die punktuelle Sonneneinstrahlung heizt sich der Bereich unter Markise damit schneller und stärker auf als unter einer passgenauen Markise.

Ist die Markise zu groß – und seien es nur wenige Zentimeter – stört dies die Optik ebenfalls empfindlich. Hinzu kommt, dass die Markise möglicherweise beim Ausfahren mit Mauern, Zäunen oder Pflanzen kollidiert. Dies schädigt das Markisentuch auf Dauer erheblich.

Optimal ist demnach eine auf Maß gefertigte Verschattung. Ganz gleich ob Markise, Pergola Markise oder Terrassendach mit Wintergartenbeschattung: Da jede Terrasse und jeder Balkon individuell sind, sowohl in Größe als auch Gestaltung, empfiehlt es sich, das Verschattungssystem exakt auf Maß anzupassen. So sind die durchgehende und dauerhaft effektive Verschattung sowie die entsprechende Klimatisierung gewährleistet. Eine auf Maß gefertigte Markise wirkt darüber hinaus auch optisch harmonisch und wertet den Außenbereich auf.

Auf Maß mit Aufmaß – aber wie?

Aufmaß zu nehmen ist für Laien nicht einfach. Zwar lassen sich Tiefe und Breite der zu verschattenden Fläche recht einfach bemessen, doch der Teufel liegt bekanntlich im Detail. Wichtig für ein korrektes Aufmaß sind nämlich auch Montageuntergrund und Montagehöhe.

Oftmals befinden sich an der Hauswand, also dem Montageuntergrund, Nischen, Mauervorsprünge oder ähnliches, die in die Berechnung mit einfließen müssen. Auch gelten für unterschiedliche Untergründe unterschiedliche Montagearten.

Hinzu kommt die Berechnung der Montagehöhe. Maßgebliche Faktoren sind dabei Durchgangshöhe und Neigungswinkel. Markisen werden in der Regel mit einem Neigungswinkel von 15 Grad montiert, damit Regenwasser und Schmutz vom Markisentuch abfließen können. Je nach baulicher Situation können aber auch höhere oder geringere Neigungswinkel erforderlich sein.

Abhängig vom eingestellten Neigungswinkel sollte die Markise im vorderen Bereich idealerweise eine Höhe von mindestens zwei Metern aufweisen – damit eine komfortable Durchgangshöhe gewährleistet ist und sich niemand den Kopf stößt.

Eine exakte Berechnung des Aufmaßes ist für Laien also recht komplex. Wer sich für eine Markise, Pergola Markise oder ein Terrassendach auf Maß entscheidet, sollte das Aufmaß sicherheitshalber von einem Profi nehmen lassen – Zusatzkosten, die viele scheuen. Die bessere Alternative bietet HEIM & HAUS: HEIM & HAUS fertigt grundsätzlich alle Markisen, Pergola Markisen und Terrassendächer individuell auf Maß und das sogar in eigenen Werken.

Das exakte Aufmaß wird im Vorfeld professionell von einem erfahrenen Mitarbeiter erstellt. Beim Ausmessen werden damit auch individuell bauliche Besonderheiten wie Nischen, Montageuntergründe, optimaler Neigungswinkel und Montagehöhen einbezogen. Das Aufmaß erfolgt individuell auf die konkrete Situation vor Ort abgestimmt. Nach der Auswahl des persönlich passenden Verschattungssystems wird die Markise anhand der exakten Maße und Designvorgaben produziert und anschließend von erfahrenen Montagepartnern sicher installiert.

Wer sich also fragt, wie groß die eigene Markise sein soll, kann entweder schwierige Berechnungen anstellen oder es sich ganz einfach machen – mit einer professionellen Verschattung auf Maß von HEIM & HAUS.

Zu unseren Markisen-Modellen

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